WikiDer > Nicholas de Stael
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Nikolai Wladimirowitsch Stael von Holstein | |||
| Geboren | 5. Januar1914 | |||
| Verstorben | 16. März1955 | |||
| Geburtsland | Russland | |||
| Staatsangehörigkeit | Französisch | |||
| Beruf(e) | Maler | |||
| Leitdaten | ||||
| Stil(e) | Abstrakt | |||
| RKD-Profil | ||||
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Nicholas de Stael (St. Petersburg, 5. Januar1914 – Antibes, 16. März1955) war ein FranzösischMaler von baltisch-deutsch Abstammung.
Biografie
Nicolas de Staël, geboren als Nikolai Vladimirovich Staël von Holstein (Russisch: Николай Владимирович Шталь фон Гольштейн), war der Sohn des letzten Vizegouverneurs der Peter und Paul Festung Paul in Sankt Petersburg, GeneralleutnantBaron Vladimir Stael von Holstein. Nach dem Oktoberrevolution ab 1917 musste die Familie nach Deutschland auswandern. 1919 Polenwo beide Eltern starben. Nach ihrem Tod wurden Nicolas und seine ältere Schwester Marina 1922 zu Verwandten geschickt Brüssel. Dort studierte er an der Académie des Beaux-Arts.
In den 1930er Jahren unternahm er mehrere Tourneen durch Europa. Während einer Reise in die Niederlande (1933) studierte er die Malweise des Rembrandt, Hercules Segers und Philips Koninck. 1934 lebte er in Paris und besucht die Midi, wo er arbeitet Paul Cézanne, Henri Matisse, Georges Braque und Chaim Soutine entdeckt. Seine erste Ausstellung fand 1936 in der Galerie Dietrich in Brüssel statt.
1936 ging er nach Nordafrika (er besuchte nacheinander Marokko, wo er seine Lebensgefährtin Jeannine Guillou kennenlernte, und Algerien). Von 1939 -1940 diente er in der Fremdenlegion. Nach seiner Afrikazeit ließ er sich mit Jeannine im sogenannten- kostenlos Frankreich, das Zonenfreiheit.
Werdegang
Irgendwann 1940 muss er seinen zukünftigen Galeristen finden Jeanne Bucher kennengelernt haben, sowie die Künstler Alberto Magnellic, Sonia Delaunay, Hans Arp und Le Corbusier. Im September 1942 zog die Familie de Staël nach Paris und Nicolas ging komplett weg abstrakt arbeiten. Seine erste Ausstellung fand in der Galerie Jeanne Bucher statt. Die zweite Ausstellung (1944) in Begleitung der Maler Wassily Kandinsky und Cesar Domela Nieuwenhuis. Nach der Befreiung von Paris (noch bei Bucher) 1945 eine Einzelausstellung, wo die erste Anerkennung für sein Werk erfolgte. Er lehrte die Maler André Lanskoy und Georges Braque und trat der 'Nouvelle École de Paris' bei Jeannine starb 1946 und heiratete später im Jahr Françoise Chapouton. Sie ließen sich in einem größeren Atelier nieder und erhielten regelmäßig Georges Braque. Dank einflussreicher Beziehungen begann sich der internationale Kunstmarkt, insbesondere der amerikanische, für de Staël Schritt für Schritt zu öffnen (u.a. in New York). Auch die großen Museen in London, Paris, New York, Washington etc. begannen sich für seine Arbeit zu interessieren und er unterzeichnete einen neuen Vertrag mit dem Pariser Galeristen Louis Carré. Die Nachfrage nach Werken von de Staël stieg enorm und Reisen in die Vereinigten Staaten wurden zum Regelfall.
1954 kehrte er mit seiner Familie nach Antibes zurück, um nach vielen Ausstellungen und den begleitenden Reisen wieder Ruhe am Meer zu finden.
Am 16. März 1955 fand sein Leben ein dramatisches Ende. Wie Abschiedsbriefe zeigen, sprang er aus dem Fenster seines Ateliers in Antibes ein Ende seines Lebens gemacht.
Wichtige Werke
- de la danse, 1946, Centre Georges Pompidou, Paris
- Brise-Lames, 1946-1947
- La vie dure, (1946, Centre Pompidou, Paris)
- Les Toits, 1952, Centre Pompidou, Paris
- le Lavandou, 1952, Centre Pompidou, Paris
- Les Footballeurs (Serie), Grand Parc des Princes ... 1952
- L'Orchester, 1953, Centre Pompidou, Paris
- Les Musiciens, Souvenir von Sidney Bechet 1953, Centre Pompidou, Paris
- Agrigent, 1953, Kunsthaus Zürich, Zürich
- La Tour Eiffel, 1954, Musée d'artmodern de Troyes
- Agrigent, 1954, Privatsammlung
- La Kathedrale, 1954, Musée des Beaux-Arts, Lyon
- Sizilien, 1954, Musee de GrenobleGrenoble
- Le Concert (Le großes Konzert), 1955 Picasso-Museum Antibes
- Coin d'Atelier, Fond Bleu, 1955, Privatsammlung
Literatur
- Laurent Greilsamer, Le Prince Foudroyé, la vie de Nicolas de Staël. Fayard, 1998 ISBN 2213595526
- Jean-Louis Andral, Nicolas de Staël, un automne, un hiver. Musée Picasso Antibes. Hrsg. Hazan, Paris, 2005.
- Jean-Paul Ameline, Nicholas de Stael. Editionen des Centre Pompidou, 2003.
- Marie du Bouchet, Nicolas de Staël, une Illumination sans précédent, Sammlung "Découvertes Gallimard / Arzt“ (Nr. 432), 2003
- Françoise de Stael, Nikolaus de Stael. Catalogue raisonné de l'œuvre peint, avec les lettres du peintre commentées von Germain Viatte. Hrsg. Ides et Calendes, Neuchâtel, 1997.
- Arno Mansar, Nicolas De Stael. La Manufaktur, 1990.
- Jean-Pierre Jouffroy, La mesure de Nicolas De Staël. Hrsg. Ides et Calendes, Neuchâtel, 1981.
- André Chastel, "Staël", Galerie Maeght, 1972
- Daniel Dobbels, "Staël" Editions Hazan, 2000.