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Georges Braque
Georges Braque
Braque im Jahr 1908
persönliche Daten
Geboren13. Mai1882
Verstorben31. August1963
GeburtslandFrankreich
Beruf(e)Maler, bildhauen
Leitdaten
Stil(e)Kubismus, zurück zur Bestellung
RKD-Profil
offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Georges Braque (Argenteuil, 13. Mai1882 - Paris, 31. August1963) war ein FranzösischMaler, Zeichner, Bildhauer und Collagenmacher. Er war einer der Führer in neue Richtungen in der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts. Zusammen mit dem Spanisch Maler Pablo Picasso er war der Gründer der Kubismus. Braque war auch aktiv als Schmuckdesigner.

Biografie

Georges Braque wurde in Argentueil-sur-Seine in Frankreich geboren. Er wuchs in auf Le Havre wo er eine Ausbildung zum Innenarchitekten und Maler machte. Er besuchte auch die Abendschule für Malerei an der École des Beaux-Arts in Le Havre. 1903 folgte er seiner wahren Leidenschaft und studierte an der Pariser Académie Humbert. Dort lernte er Künstlerkollegen kennen Marie Laurencin und Francis Picabia.

In dem Erster Weltkrieg Braque wurde verletzt. Da sein Vater Anstreicher war, machte Georges zunächst auch eine Ausbildung zum Anstreicher, später ging er aber an die Akademie der Bildenden Künste in Paris. 1908 trat Braque der Künstlerbewegung bei Les Fauves. Im Antwerpen Braque malte Hafenszenen. Ab etwa 1939 ging auch Braque bildhauen. Georges Braque starb am 31. August 1963 in Paris und wurde begraben in Varengeville-sur-Mer.

Arbeiten

Braque malte die Decke des Heinrich II Halle in der Louvre in Paris und gemacht Buntglasfenster vor der Kirche in Varengeville-sur-Mer.

Braque war nicht nur Künstler, sondern auch Autor von Maximen und Aphorismen (Le Jour et la Nuit, 1917-1952).

Zitate

  • "Kunst verleiht Flügel, Wissenschaft Krücken." (Le Jour et la Nuit)
  • „Wer vorankommen will, kehrt seinen Anhängern den Rücken. Follower verdienen auch nicht mehr.' (Le Jour et la Nuit)
  • „Wir müssen zwischen Willenskraft und Ausdauer unterscheiden. Trinken ist kein Beispiel für Willenskraft.' (Le Jour et la Nuit)

Malstil

Das Malerei von Georges Braque gehört zu den Kubismus und der Fauvismus.

Braques Werk inspirierte den Kunstkritiker 1908 Louis Vauxcelles zum Begriff "bizarrereries cubiques". Der Begriff Kubismus wurde erstmals 1911 während der Salon des Société des Artistes Independants. Es bedeutet, dass Formen eckig und geradlinig wiedergegeben werden und daher nicht mehr direkt die Realität widerspiegeln. Der Kubismus ist damit ein Schritt in Richtung des Abstrakte Kunst.

Gleichzeitig werden bei Braque die Farben weniger stark; er verwendet hauptsächlich Weiß-, Braun- und Grautöne, höchstens etwas Olivgrün oder Gelb. Ab 1912 experimentierte Braque auch mit collageartigen Bildern, in der sogenannten "paper collé"-Technik, als wäre beispielsweise ein Stück Zeitungspapier auf die Leinwand geklebt, mit Texten und allem.

Braque malte gerne Stillleben mit Früchten, Musikinstrumenten und Flaschen, denen er auch Buchstaben und Zahlen hinzufügte.Nach seiner kubistischen Zeit wechselte er zu einer vereinfachten figurativen Malerei, in der er kleine Landschaften in Serie malte.

Gemälde

Einige Gemälde von Georges Braque sind:

  • Le Viaduc de l'Estaque, 1908
  • La Roche-Guyon, 1909
  • Glas auf dem Tisch, 1909-1910
  • mandora, 1909-1910
  • Flasche und Fisch, 1910-1912
  • Klarinette und Flasche Rum auf einem Kaminsims, 1911
  • Krug und Geige, 1910
  • Violine und Palette, 1909
  • "Der Gitarrist", 1914
  • Stillleben mit Glas, Flasche und Zeitung, 2. Dekade des 20. Jahrhunderts
  • Stillleben mit Zigarettenschachtel, 2. Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts
  • Die Portugiesen, 1911
  • Häuser in L'estaque,1908

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)

Bibliographie (Auswahl)

  • Besten, L. den (2011) On Jewellery, Ein Kompendium internationaler zeitgenössischer Schmuckkunst. Stuttgart: Arnoldsche Kunstverlage. ISBN 9783897903494
  • Miguel Orozco (2018) "The Complete Prints of Georges Braque. Catalogue raisonné"[1]. academia.edu

Externe Links

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