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Nigel Rogers
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Allgemeine Information
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Nigel David Rogers (Wellington (Shropshire), England, 21. März 1935) ist ein britischer Tenor, Dirigent und Musikpädagoge.

Lebenszyklus

Rogers war Chorsänger am King's College, Cambridge (1953-1956). Er wurde Bachelor of Arts (1956) und Master of Arts (1960). Er setzte seine Studien in Rom (1957), Mailand (1958-1959) und an der Musikhochschule München (1959-1961) mit dem Bariton Gerhard Hüsch.

Er begann seine Karriere als Sänger der Barockmusik mit dem Vokalquartett Studio der frühen Musik in München (1961). 1965 ließ er sich wieder in England nieder. 1969 debütierte er mit dem Opera van Amsterdam. Er war als Solosänger für die Tenorpartie bei Aufführungen von Oratorien, Passionen und anderer Barockmusik für Chor, Orchester und Solosänger sehr gefragt. Seine samtige Stimme war sehr erkennbar.

Seit 1978 unterrichtet er Gesang am Royal College of Music in London.

1979 gründete er das Vokalensemble Chiaroscuro für die Interpretation italienischer Barockmusik. 1985 debütierte er als Dirigent.

1987 war Rogers Mitglied der Jury des Internationalen Barockinstrumenten- und Gesangswettbewerbs im Rahmen der Musica Antiqua-Festival in Brügge.

Diskografie

Rogers hat etwa siebzig Aufnahmen vorzuweisen, die von Musik von Guillaume de Machault bis zu dem von Franz Schubert. Er hat sich hauptsächlich der Musik von Claudio Monteverdi gewidmet.

Zu erwähnen sind:

  • Monteverdi, Vesper und Orfeo
  • John Dowland, Lautenlieder
  • Sigismondo d'India

Veröffentlichungen

Rogers hat in Musik- und akademischen Zeitschriften veröffentlicht, wie z

  • Kapitel über Stimme
  • Begleiter zur Barockmusik

Literatur

  • Bakers biographisches Wörterbuch der klassischen Musiker des 20. Jahrhunderts (1997)
  • Internationales Who's Who im Musik- und Internationalen Verzeichnis (13. Auflage, 1992/93)

Externe Links