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nostoc ist eine Gattung von Cyanobakterien, die aus langen, unverzweigten Zellsträngen in einer gallertartigen Hülle kugel- oder hautähnliche Kolonien bilden. Sie enthalten grüne Farbstoffe im Zytoplasma und Photosynthese. Für die Stickstofffixierung sind spezialisierte Heterozysten innerhalb der Zellketten verantwortlich. Nostoc wurde von der Gesellschaft für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie als „Mikrobe des Jahres 2014“ ausgezeichnet.
Aussehen
Es gibt Nostoc-Arten, die in Gewässern leben, zB am Grund von Süßwasserteichen und Brunnen (siehe zB Teichpflaume). Auch im Salzwasser sind sie sehr selten zu finden. Nostoc-Kolonien sind auch außerhalb des Wassers zu finden, unter anderem auf Wegen und Felsen. Im trockenen Zustand sind die Kolonien papierdünn. Bei Wasserzugabe, zum Beispiel nach einem Regenschauer, quellen sie zu einer geleeartigen Masse auf.
Viele Nostoc-Arten leben in Symbiose mit Pflanzen oder Pilzen. Sie kommen beispielsweise als Phytobionten in Flechten vor. Außerdem können sie im Wasserfarn leben azolla und in Hornwurzeln. Verschiedene Nostoc-Stämme leben in Symbiose mit Vertretern der tropischen Pflanzengattung gunnera (Mammutblatt). Die Symbiosepartner nutzen die Fähigkeit der Cyanobakterien, atmosphärischen Stickstoff zu Ammonium zu reduzieren.
Typen
nostoc gehört der Familie Nostocaceae. Hier eine Auswahl einiger Sorten:
- Nostoc azollae
- Nostoc Caeruleum
- Nostoc-Karneum
- Nostoc komminutum
- Gemeinde Nostoc
- Nostoc ellipsosporum
- Nostoc Flagelliforme
- nostoc linckia
- Nostoc lange Mitarbeiter
- Nostoc microscopicum
- Nostoc muscorum
- Nostoc paludosum
- Nostoc pruniforme
- Nostoc punctiforme
- Nostoc sphaericum
- Nostoc spongiaeforme
- Nostoc verrucosum
- Nostoc zettestedtii
Literatur
- Heiko Bellmann/Klaus Hausmann/Klaus Janke/Bruno P. Kremer/Heinz Schneider: Einzeller und Wirbellose. Ohne Weichtiere und Gliederfüsser. Steinbachs Naturführer, Mosaik-Verlag, München 1991. ISBN 3-576-06495-8
- Walter K. Dodds, Dolly A. Gudder, Dieter MollenhauerDie Ökologie von Nostoc. Im: Zeitschrift für Phykologie. Band 31, Nr. 1, 1995, S. 2–18
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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