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ODESSA

ODESSA, auch OdeSSA genannt, ein Akronym des -full- Deutsche: ÖOrganisation dDort ebösartig SS-einngehörigen SSMitglieder") war ein angebliches Netzwerk von SS-Offizieren und Sympathisanten. Es wäre am Ende der Zweiter Weltkrieg wurden unter der Leitung von Otto Skorzeny und zielen darauf ab, hochrangigen Nazis bei der Flucht aus dem befreiten Europa der Alliierten zu helfen.

Hintergrund

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs flohen in Europa viele SS-Männer, GestapoMitglieder und andere de Nazi-im Ausland, um eine Internierung und eine mögliche strafrechtliche Verfolgung zu vermeiden. Sie wählten Länder aus, die keine Auslieferungsverträge mit den Alliierten hatten und in denen sie sich willkommen fühlten. Insbesondere sind viele nach gezogen Spanien, es Naher Osten und Lateinamerika. Genaue Zahlen können nicht genannt werden, aber es müssen mehrere Tausend gewesen sein. Auf ihrer Flucht nutzten sie die Tatsache aus, dass zu dieser Zeit Millionen Vertriebene und Flüchtlinge durch Europa zogen und die lokalen und nationalen Behörden nicht stark genug waren, dies in den Griff zu bekommen.[1] Eine bekannte Route war die Rattenlinie, die von Deutschland über . lief Österreich zum ItalienischSüdtirol und dann auf dem Seeweg in die Einwanderungsländer. Angesichts der enormen Zahl fliehender Nazis und der scheinbaren Leichtigkeit ihrer Flucht ist es naheliegend anzunehmen, dass sie Hilfe erhalten und/oder miteinander kooperiert haben. Der österreichische Bischof Alois Hudal dabei eine wichtige Rolle gespielt hätte, aber es kann nicht nachgewiesen werden, dass er Teil einer Organisation war.

Wiesenthals Vision

Laut dem berühmten Nazi-Jäger Simon Wiesenthal wurde ODESSA in 1946 Konfiguration. Die Organisation soll Verbindungen zu Argentinien, Ägypten, Deutschland, Italien, Schweiz und der Vatikan. Sie operierte von Buenos Aires und geholfen Adolf Eichmann, Josef Mengele, Erich Priebke und viele andere Kriegsverbrecher aus dem besetzten Deutschland fliehen und in Lateinamerika und im Nahen Osten Zuflucht finden. Wiesenthal soll 1950 von einem nicht näher bezeichneten Informanten „Hans“ über diese Organisation informiert worden sein.[2]

Mehrere Quellen erwähnen eine Zahl von 9.000 Nazis, die nach Südamerika geflohen waren, darunter Ukrainer, Russen und auch westeuropäische Komplizen. Vor allem Argentinien wäre hilfreich gewesen, einschließlich der Bereitstellung von Tausenden von Blankopässen für ODESSA.[3] Auch der Reichssicherheitshauptamt angeblich Tausende von falschen Pässen bereitgestellt. Das Enzyklopädie Britannica basiert auf einer zwischen 1947 und 1952 bestehenden Organisation oder einem Netzwerk mit dem Ziel, Nazis bei der Flucht zu helfen.[4]

Fragmentiertes Bild

Andere Quellen, wie Interviews mit ehemaligen SS-Männern im Rahmen des Dokumentarfilms Mythos Odessa: Wahrheit oder Legende? (2002) des ZDF, weisen darauf hin, dass ODESSA nie die einzige globale Geheimorganisation war, die Wiesenthal beschrieb, sondern dass es mehrere Organisationen gab, sowohl offene als auch geheime. Der englische Journalist und Publizist Guy Walters, Autor unter anderem des Buches Jagd auf das Böse vermuten zu diesem Thema, dass "Odessa" als Passwort zwischen Eingeweihten in einem amerikanischen Internierungslager für SS-Männer entstanden ist. Dort wäre er von Informanten aufgegriffen worden, woraufhin der Begriff ein Eigenleben entwickelt hätte.[5] Übrigens bestreitet Walters auch nicht, dass kleine und große Organisationen an der Flucht von SS-Männern beteiligt waren. Die Literatur nennt Namen wie „Stille Hilfe"mit der Galionsfigur Gudrun Burwitz, "Kameradenwerke" und "Scharnhorst". Laut Paul Manning in seinem Buch Martin Bormann: Nazi im Exil Über die Fluchtwege von ODESSA und dem Deutschen Hilfsverein fanden schließlich mehr als 10.000 ehemalige deutsche Soldaten den Weg nach Südamerika. Auch nach Uki Goñi, der in seinem Buch La autentica Odessa (Es war Odessa, 2002) Vor allem die argentinische Seite der Sache, es müssen Tausende von Flüchtlingen gewesen sein.[6]

In der 2008 veröffentlichten Nazis auf der Flucht: Wie Hitlers Handlanger vor der Justiz flohen des österreichischen Historikers Gerald Steinacher zeichnet es ein Bild vom Verlauf der Fluchtwege und der beteiligten Behörden.[7] Die Idee einer zentral geführten Hilfsorganisation namens ODESSA schert Steinacher wenig, doch laut einem Gutachter liefert er starke Belege für die Beteiligung des Vatikans an den Fluchtwegen.[1] Auch die Rolle der Rotes Kreuz wurde von Steinacher erforscht und beschrieben.[8]

Mythenbildung

Laut Walters und Steinacher basierte sie unter anderem auf Wiesenthals Analyse Die Odessa-Datei (1972) von Frederick Forsyth nicht wenig zur Mythenbildung um ODESSA beigetragen. Das gleiche würde für den Film von 1974 mit dem gleichnamiger Titel. Spekulationen wurden wiederbelebt, als im Namen von ODESSA die Verantwortung für die Autobombe auf 9. Juli1979 im Frankreich die Anti-Nazi-Aktivisten ins Visier nehmen Serge und Beate Klarsfeld.

Mehrere, zum Teil pseudowissenschaftliche Veröffentlichungen weisen darauf hin, dass ODESSA einer der Träger eines größeren NSDAP-Plans gewesen wäre, um - im Untergrund - die "Viertes Reich".[9] Ausschlaggebend dafür ist ein angeblich geheimes Treffen von Naziführern und deutschen Industriellen im August 1944 Straßburg. Die Organisation soll über enorme Mittel verfügen, hauptsächlich aus von den Nazis geplündertem Eigentum. Obwohl es keine wissenschaftlichen Beweise für dieses Treffen gibt, taucht es gelegentlich auch in ernsthafteren Quellen auf.[10]

Siehe auch