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OPV
Inbetriebnahmezeremonie Herr. MS. Holland

Ozeanpatrouillenschiffe, Hochseepatrouillenschiffe, Offshore-Patrouillenschiffe oder manchmal nur Patrouillenschiffe in verschiedenen Marinen und Küstenwache die Bezeichnung für Schiffe, die hauptsächlich in Küstengewässern und den Meeren des Festlandsockels patrouillieren.

OPVs unterscheiden sich von militärischen Patrouillenboot, die aufgrund ihrer Größe meist für Flüsse und küstennahe Einsätze gebaut werden. Verschiedene moderne OPVs stehen in der Größe nicht nach Fregatten. Diese Größe ist vor allem notwendig, um der Besatzung eine stabile und komfortable Plattform zu bieten und einen langen Aufenthalt auf See zu ermöglichen, um nicht mehr Bewaffnung mit sich zu führen.

OPVs werden hauptsächlich für maritime Zoll-, Fischereipolizei- und Umweltschutzaufgaben eingesetzt. Erst ab den 1960er Jahren gewannen diese Aufgaben rund um die Nordsee durch die Ausweitung der Rechte der Küstenstaaten auf den Festlandsockel an Bedeutung. Mit der Ausweitung solcher Seerechte wurden so große OPVs auch in anderen Teilen der Welt gesehen.

Heute ist ein neuartiger OPV zu sehen, der im Dienste der Marinen auch Kampfaufgaben in Küstengebieten der Welt erfüllen soll. Die Amerikaner Küstenkampfschiff (LCS) und die Holländer Holland-Klasse sind Beispiele dafür.

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