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Ockhuizen
Ockhuizen
Nachbarschaft in Die NiederlandeFlagge der Niederlande
Ockhuizen (Utrecht)
Ockhuizen
Ort
ProvinzFlagge von Utrecht (Provinz)Utrecht
GemeindeFlagge Utrecht (Gemeinde)Utrecht
Koordinaten52° 8′ N, 4° 60′ O
Residenz (TASCHE)Haarsäulen
Detailkarte
Karte von Ockhuizen
Das Hotel liegt in der Gemeinde Utrecht
Portal  Portalsymbol  Die Niederlande

Ockhuizen ist ein Weiler im äußersten Nordwesten der Gemeinde Utrecht. Ockhuizen ist ein Teil der Heimatstadt Haarsäulen und liegt mehr als 1 km nördlich des Haarzuilense Brink.

Die ca. 10 Bauernhöfe und anderen Häuser von Ockhuizen liegen an zwei Sackgassen, nämlich dem Ockhuizerweg und der Thematerkade. Der Ockhuizerweg beginnt am Brink in Haarzuilens und bildet die einzige Verbindung zwischen Ockhuizen und der Außenwelt.

Die Umgebung, in der sich dieser Weiler befindet, ist ein sehr dünn besiedeltes Gebiet westlich der A2 auf der Höhe von Maarssen. Die Thematerkade mündet in einer Pumpstation mit Personalwohnsitz auf der Haar rhein, ein Entwässerungskanal, der das Wasser aus den Poldern in den Amsterdam-Rhein-Kanal. Die Elektropumpstation auf diesem Standort wurde 2014 stillgelegt. Eine leistungsstärkere Pumpstation in der Nähe des Amsterdam-Rhein-Kanals übernahm die Aufgaben dieser und einer weiteren Pumpstation. Der ehemalige Amtssitz am Ende der Thematerkade ist das nördlichste Haus der Gemeinde Utrecht. Die Gemeinde beginnt auf der anderen Seite des Haarrijn Stichtse Vecht.

Geschichte

Mittelalter

Ockhuizen gehörte früher zum Hof Thema. Die Thematerkade und der von Süden nach Norden verlaufende Teil des Ockhuizerwegs lagen an der Grenze des Themenpolder auf der Ostseite und die Haarpolder auf der Westseite.[1] Der Weiler lag an einer kurzen Nebenstraße von West nach Ost Bergbaubasis im Westen des Polders Themaatse. Dieser Polder wurde im Mittelalter aus der Rekultivierungsbasis, dem heutigen Thematerweg, gewonnen. Die Rekultivierung erfolgte in nördlicher Richtung und endete auf dem Rücken einer Rekultivierung aus der Vecht bei Maarssen, dem Maarssenbroekerpolder. Die Grenze zwischen diesen beiden Rekultivierungen verlief schräg zum Thematerweg. Dies verlieh dem Themaatse Polder eine mehr oder weniger dreieckige Form: Die Parzellen waren im Osten des Polders kurz und im Westen sehr lang. Vermutlich wurde deshalb im Westen auf halbem Weg durch den Polder eine kurze Sekundärgewinnungsbasis angelegt, der heutige Ostarm des Ockhuizerwegs. Auf diese Weise wurden beidseits dieser zweiten Abbaubasis Parzellen mit einer Länge gewonnen, die in etwa der üblichen Parzellenlänge von ca. Auch die Sackgasse dieser zweiten Rekultivierungsbasis lässt sich leicht erklären: Weiter östlich wurde die Distanz zwischen dem Thematerweg und der Grenze zum Maarssenbroekerpolder kürzer und eine Längsteilung der Parzellen war nicht mehr erforderlich.

Änderungen um 1900 im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau von Schloss die Haare

Vor 1898 lag das Dorf Haarzuilens neben Kasteel de Haar. Die Endstation des Thematerwegs war auch Ausgangspunkt der nordwärts verlaufenden Ockhuizerlaan. Bei Ockhuizen machte diese Straße eine Kurve nach rechts, nach Osten. Die Thematerkade begann an dieser Stelle und führte weiter nach Norden. Nach 400 Metern könnte man links abbiegen in Richtung Niedriger Neukauf und Kockengen. Diese Verbindungsstraße hieß die Westdijk.

1898 wurde das Dorf Haarzuilens an einen weiter östlich gelegenen Ort verlegt. Auch durch den Bau eines neuen Parks rund um das Schloss musste der Verlauf der Ockhuizerlaan geändert werden. Die der neuen Situation angepasste Straße erhielt den Namen Ockhuizerweg. Diese begann auf der Nordseite des Brinks im neuen Haarzuilens, bog nach wenigen hundert Metern links ab und erreichte nach etwa 500 Metern den Anschluss an die alte Ockhuizerlaan. Von hier aus folgte der Ockhuizerweg der alten Route nach Ockhuizen. Allerdings wurde auch die Verbindung zu Laag Nieuwkoop und Kockengen verschoben: Noch vor Ockhuizen wurde der neu errichtete Polderweg vom Ockhuizerweg. Dieser verlief schräg durch den Haarpolder in nordwestlicher Richtung bis zur Laag Nieuwkoop. So wurde beispielsweise die Verbindung zwischen Haarzuilens und Kockengen verkürzt. Der Westdijk, der hinter Ockhuizen lag, war inzwischen überflüssig geworden und wurde daher geschlossen. Dadurch hatte Ockhuizen nicht mehr zwei Auswege, sondern nur noch einen. Siehe auch Kreuzung De Bom.