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Onkels Traum[1] | ||||
| Originaler Titel | ин он | |||
| Autor(en) | Fjodor Dostojewski | |||
| Übersetzer | Helen A. Bendien | |||
| Land | Russland | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Ursprache | Russisch | |||
| Genre | Roman | |||
| Herausgeber | G. A. aus Oorschot | |||
| Problematisch | 1956 Teil der Gesammelten Werke Teil 2 | |||
| Ursprünglich veröffentlicht | 1859 | |||
| Seiten | 136 | |||
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' Onkels Traum' (Russisch: ин он) ist der vierte Roman des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski von 1869. Die Geschichte wird von einem anonymen Erzähler erzählt. Es spielt hauptsächlich in der fiktiven Provinzstadt Mordasow.
Hauptfiguren
- Maria Alexandrowna Moskaljewa, die wichtigste Dame von Mordasow, ist seit 25 Jahren unglücklich verheiratet.
- Afanasii Matweyich, der gescheiterte Ehemann der oben genannten. Gelagert von ihr in einem 3 Meilen entfernten Dorf.
- Zinalda Afanashevna oder Zina, die einzige Tochter des oben genannten Paares, 23 Jahre alt.
- Prinz Gabriel K…, ein alter Aristokrat. Halb Mensch, halb Prothese.
- Stepanida Matwejewna, die sehr dominante Herrin der oben genannten.
- Nastasja Pertrowna Zjablowa, Verwandte von Maria, Witwe und etwas über dreißig Jahre alt. Lebt als billige Aushilfe im Haushalt von Maria und Zina.
- Pawel (Paul) Alexandrowitsch Mozgiakow, 25 Jahre alt. Zinas Verlobter. Entfernter Verwandter von Prinz Gabriel, aber beide bezeichnen sich ständig als Onkel und Cousin.
- Anna Nikolajewna Antipowa, Ehefrau des Staatsanwalts und erbitterte Rivalin von Maria.
- Natalya Dimitriewna, Freundin von Anna.
- Wasja, eine schwerkranke Lehrerin und Zinas erste Liebe.
Inhalt
Ein anonymer Erzähler skizziert die Beziehungen in Mordasow. Maria Alexandrowna Moskaljewa ist die weithin gefürchtete zähe Herrscherin dieser Provinzstadt. Sie versucht, ihre Tochter zu einer gewinnbringenden Ehe zu bewegen und hat zunächst Lehrerin Wasja abgelehnt. Ihre Gefühle gegenüber Pawel Alexandrovitch sind wie die ihrer Tochter etwas ambivalent. Ein Junge mit Potenzial für die Zukunft, aber vorerst zu leicht.
Dann ist es dieser Pawel, der den Hauptgewinn einbringt. Sein Onkel Prinz Gabriel, den er mit seiner Kutsche vor einem Unfall rettete. Er war zuletzt vor sechs Jahren in Mordasow. Dieser Onkel ist wohlhabend, halb Prothese und hat nicht mehr lange zu leben. Er entkam kurzzeitig Stephanida Matwejewna, die geschäftlich nach Moskau musste.
Maria rechnet und handelt schnell. Zina singt ein wunderschönes französisches Lied, das den alten Mann tief bewegt. Er verspricht, sie zu heiraten und ruht sich aus. Währenddessen überzeugt Maria ihre Tochter Zina von den Zukunftsaussichten dieser Ehe. Das Gespräch wird von Natasha mitgehört, die Pawel benachrichtigt. Er belauscht auch, woraufhin Zina ihn einen Dummkopf nennt. Vor Wut entzündet, scheint er von Maria zur Ordnung gerufen zu werden. Ehemann Afanasii Matweyich wird aus seinem Dorf abgeholt und unter strengen Anweisungen ins Elternhaus zurückgebracht.
Dort versammelten sich alle wichtigen Damen des Dorfes, um den Prinzen zu sehen und von seinen Hochzeitsplänen zu erfahren. Zuvor hatte Pawel ihm erklärt, dass er von seinen Hochzeitsplänen nur geträumt habe. Das war Onkels Traum. Dies teilt der Prinz seinem aufmerksamen Publikum mit, woraufhin ein Pandämonium ausbricht. Maria muss sich in ihrer Bitterkeit immer weiter erniedrigen. Am Ende der Show bringt Pawel seinen Onkel in eine Herberge.
Einen Tag später wird Zina zu Wasja gerufen, der sie 24 Stunden treu in seinen Tod begleitet, nur um von seiner Mutter als Bösewicht aus dem Haus gejagt zu werden. Auch Prinz Gabriel stirbt 3 Tage nach seiner Ankunft. Prinz Schtschepitilow raus St. Petersburg, Neffe und Erbe, erledigt schnell die Bestattungsformalitäten. Mutter Maria und Tochter verlassen die Stadt nach Moskau und verkaufen ihren gesamten Besitz in und um Mordasov.
Drei Jahre später, im Epilog, war es genau das, wovor Maria Pawel gewarnt hatte, wenn er bei der Heirat seines Onkels nicht kooperieren würde. Pawel Alexandrowitsch Mozgiakow hatte sich um einen Regierungsauftrag in einem abgelegenen Teil des Russischen Reiches beworben. Er freut sich auf eine Tanzparty zu Ehren der Frau des Generals, die umwerfend schön sein soll. Beim Vorschlagen erkennt er in ihr Zina, die nicht weiß, wo sie ihn hinstellen soll. Dort ist auch ihre Mutter anwesend, jetzt als Schürze ihrer Tochter. Aber sie weist Pavel sanft darauf hin, dass sich im alternativen Szenario alles so entwickelt hat, wie sie es vorhergesagt hatte. Am nächsten Morgen gelingt es Pawel, einen Eilauftrag zu erhalten, der es ihm ermöglicht, mit seinen Pferden in den Schnee zu fliehen. Nach dreimaligem Pferdewechsel hat er die Veranstaltung schon vergessen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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