WikiDer > Oosterheide

Oosterheide

Oosterheide oder Kalix Berna ist der Name eines Naturschutzgebietes südlich von Zuiden Oosterhout. Das Gebiet ist im Besitz der Verband der Naturdenkmäler und hat eine Fläche von 106 ha.

Die Gegend war in der 18. Jahrhundert ein Truppenübungsplatz, während es auch ein Landhaus gibt. Das weiße "Schloss" ist rund 1910 gebaut für Karel Delcourt van Krimpen, den damaligen Besitzer. Er hat den Parkbereich in Englischer Landschaftsstil Bau und Aufforstung des Gebietes. Bis zu 70 Baumarten wurden gepflanzt, die meisten davon Weichholz. Einige Alleen sind mit ungewöhnlichen Kombinationen von Laub- und Nadelbaumarten bepflanzt.

Übungsplatz

Im 18. Jahrhundert war dies eine Moorlandschaft, in der große Armeeübungen und Scheinkämpfe abgehalten wurden. Im 1732 die erste Übung fand mit 11.000 Soldaten und 4.400 Pferden statt.[Quelle?] Zahlreiche Zelte wurden aufgebaut, darunter auch einige unterbringen. Um die Ordnung aufrechtzuerhalten, wurden für verschiedene Delikte schwere Strafen verhängt wie: Würfel und Rekrutierung von Soldaten für andere Armeen.[Quelle?]

Es wurde auch in späteren Jahren praktiziert. Im 1769 zum Beispiel die Waffenbatterie und die drei Kugelfänger konstruiert. Auf eine 350 Meter entfernte künstliche Festung wurden aus der Batterie Schüsse abgefeuert. Von dem Prinzentischwo der Gouverneur Prinz William V mit seinem Gefolge speiste, hatte man einen guten Blick auf dieses beeindruckende Schauspiel. Der Name Kalix Berna, ebenfalls Kalbergen oder Englische Berge genannt, bezieht sich auf die Kugelfänger, die wie die Batterie aus Sand gegossen wurden und noch heute in der Landschaft sichtbar sind. Der Name English Mountains ist falsch, denn die Engländer haben nichts mit den Bergen zu tun. Dieser Name entstand Ende des 19. Jahrhunderts. Der merkwürdige Name Kalix Berna ist eine Verfälschung des Namens Pieter Jacob Calckberner, ein Einwohner von Breda der dazwischen 1725 und 1729 ca. 50 ha Heide gekauft[1], ließ einen Teil davon aufforsten und erlaubte die Militärübungen auf einem anderen Teil seines Geländes.

Weitere Geschichte

Ende des 19. Jahrhunderts wurde in diesem Gebiet Wald angepflanzt, der sich mit landwirtschaftlichen Flächen abwechselte. Bis zu 70 verschiedene Baumarten wurden verwendet, was dem Ganzen ein abwechslungsreiches und parkähnliches Erscheinungsbild verleiht. So wurde ein Anwesen entwickelt und in Tilburgse Baan 1 etwa gebaut 1915 Unter anderem wurde ein landwirtschaftlicher Betrieb gegründet, dessen Stall, entworfen vom Architekten Oomen, als Nationaldenkmal eingestuft ist.[2] Es gibt auch ein Landhaus, das in 2006 wurde wiederhergestellt. Hier wohnte der ehemalige Besitzer Delcourt van Crimpen. Das Gelände wird heute als Naturschutzgebiet geführt und ist frei zugänglich. Ein Spaziergang ist eingerichtet.

Wissenswertes