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Op vlucht
Eine im Flug gebaute Fassade in Horn zum Großer Osten

Das Gebäude auf der Flucht Dabei wird die (Vorder-)Fassade eines Gebäudes bewusst nach vorne geneigt. Dies war eine sehr verbreitete Bauweise, insbesondere im 17. und frühen 18. Jahrhundert. Möglicherweise handelt es sich um ein Überbleibsel des mittelalterlichen Holzbaus. Außerdem war der erste Stock oft Überhang relativ zum Erdgeschoss gebaut, um das Eindringen von Wasser dort zu verhindern. Eine andere denkbare Erklärung für diese Bauweise ist, dass sie das Heben von Gütern auf den Dachboden erleichtert. Auch die ästhetische Wirkung mag eine Rolle gespielt haben: Die Frontverkleidung der Fassade macht sie optisch eindrucksvoller.

Aufbauen auf Flug könnte auf zwei Arten erfolgen. Es ist möglich, dass die gesamte Fassade auf der Flucht gebaut wurde, aber manchmal war es so puibalk auf der Flucht gebaut.[1]

In Amsterdam, vor allem um die Kanäle schiefe Fassaden, die auch in diesem Zustand gebaut wurden. Dort wurden sogar Sondergesetze verfasst, die festlegten, wie weit sich eine Fassade nach vorne neigen durfte.[2] In Leiden und Amsterdam ist bekannt, dass es ein Duym pro drei Fuß oder vier Duym pro Rute sein könnte. Dies sind beide ungefähr 2,75 cm pro Meter, was ungefähr dreißig Zentimeter pro Gebäude sein kann. In Hoorn gibt es Gebäude, bei denen der Unterschied bis zu fast einem Meter betragen kann.[3]

Externe Links

Verweise

  1. Henk, Overbeek (2005). Baute eine Fassade 'auf dem Flug'. in: Altes HornJahrgang 26 (4): 160-161.
  2. Machiel Spruijt, Warum sind Fassaden schief?. Unendliches Nordholland (20.04.2016). Zugriff am 7. Oktober 2019.
  3. Meijers, Pieter, Zandbergen, Marrit van (2019). Die Erbauer des 17. Jahrhunderts. in: Altes HornJahrgang 41 (2): 60-65.