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Opduwer
Pusher im Einsatz mit Hasselter Barge Annigje
Ein Pusher im Einsatz bei Hassailt 2007

EIN Pusher oder Pusher ist ein kleiner drücken- und Schlepper. Solche Boote wurden hauptsächlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwendet. Damals war die Verbrennungsmotor sein Weg zum Binnenschifffahrt finden. Opduwer wurden hauptsächlich als Beiboot für Tjalks und Klipper verwendet. Eigner großer Binnenschiffe fanden es oft zu teuer, einen Motor in das Schiff einzubauen, was auch zu Lasten des Laderaums ging. Als einfachere Lösung wurde ein kleines Schubboot gebaut (ungefähr gleich groß wie eine PersonWagen), die zusammen mit dem alten Frachter eingesetzt wurde.

Drücker wurden zwischen ca 1910 und 1940 gebaut. Heute werden viele dieser Schiffe noch verwendet, aber für Erholung. Ein solches Boot spielt in der Kinderbuchreihe eine zentrale Rolle Das Chamäleon.

Benutzen

Die Verwendung des Drückers gegenüber dem eingebauten Motor hatte noch weitere Vorteile, zum Beispiel:

  • auf dem Schiff gab es keine Probleme mit Motorvibrationen und Geräuschen;
  • sie hatten immer ein kleines Motorboot zur Verfügung, das vielfältig eingesetzt werden konnte: als Eisbrecher, zum Be- und Entladen und so weiter.

Ein Pusher gehörte normalerweise dem Skipper und fuhr daher fast immer mit einem bestimmten Schleppschiff. Opduwer wurden meist als Drücker (daher der Name), manchmal aber auch als Schlepper verwendet. Beim Schieben wurde der Schieber mit Seilen am Schiff befestigt und der Schieber vom Schiff selbst mittels Seilen oder einem Pick-Haken gesteuert.

Bauen

Die ersten Opduwer (um 1910) waren gewöhnliche hölzerne Ruderboote, in die ein Motor eingebaut wurde. Später wurden Opduwer in Werften gebaut, meist aus Material, das beim Bau großer Schiffe übrig blieb. Anfangs wurden sowohl Holz- als auch Stahldrücker gebaut, später nur noch Stahldrücker. Schieber waren zwischen 4,5 und 6 Meter lang und 1,5 Meter breit und wogen zwischen 1 und 3 Tonnen.

Es gab sowohl offene Drücker als auch Drücker mit a Spion. Bei den Opduwers mit Dachdeck konnte das Dach in der Regel leicht demontiert werden, um den Motor zu ersetzen.

Nicht nur das Baumaterial, auch die Motoren für Schieber waren oft Rückgewinnungsmaterial, nämlich aus Altautos, oft zusammen mit Getriebe und Kühlung. Der leichteste dieser Motoren hatte eine Leistung von etwa 6 PS. Dies ermöglichte es einem Schieber, 7 bis 10 km/h zu erreichen.

In der Sammlung der Zuiderzeemuseum es gibt einen schieber.

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