WikiDer > Orange Liga der Ordnung
Das Orange Liga der Ordnung war ein niederländischer Anti-sozialistisch Organisation mit dem Ziel Armutsbekämpfung.
Die Orange Liga der Ordnung war 1893 zu Utrecht gegründet unter anderem von Jr. Johan Hora Siccama van de Harkstede. Die Gewerkschaft wollte einen Damm gegen den Aufstrebenden errichten Sozialdemokratie indem sie soziale Unordnung bekämpft und den Oranjehuis. Die Gründung der Gewerkschaft war eine direkte Folge der sozialen Unruhen in dieser Zeit (u. a. in Groningen-Drentse Torfkolonien). Genau wie die Wohlwollende Gesellschaft Die Gewerkschaft versuchte, die Armut zu bekämpfen, indem sie verarmte Fabrikarbeiter aus den Städten in den Bergbaugebieten der Niederlande arbeiten ließ. Der Gewerkschaft gelang es, Eigentum in verschiedenen Teilen des Landes zu erwerben, darunter in Drenthe (at Uffelte, Wellen und der Drouwenerzand), in Overijssel (in der Nähe des Lemelerberg, wo es Park 1813 gebaut wurde), in Gelderland (het Ugchelerbos und der Eric-Stiftung, beide bei Apeldoorn) und in Nordbrabant (in dem Rovertsche Heide Biene Hilvarenbeek).
Die Gewerkschaft gab zusammen mit einer verwandten Organisation die Viertel-Gulden-Vereinigung für Heidegewinnung,[1] eine Wochenzeitung Soziale Stimmen[2] die speziell auf die Bekämpfung der Sozialdemokratie(siehe Bild). Ina Boudier-Bakker beschreibt, wie hitzig der Kampf zwischen den Kolporteure der verschiedenen Zeitschriften, darunter die des Oranjebond van Orde.[3]
In Assen baute die Gewerkschaft auf dem neu gewonnenen Land zehn Arbeiterhäuser. Diese Wohnungen sollten den Erwerb von Wohneigentum bei den Arbeitnehmern fördern. Die Häuser mussten das Feld räumen, aber diese Straße in Assen heißt noch immer Oranjebond.
1893 wurde die damalige Königin Regent Regen Emma, als Zeichen ihrer Unterstützung für die Arbeit der Gewerkschaft, drei Aktien von tausend Gulden für den Bau von guten Arbeiterhäusern auf der Heide, an denen die Bewohner Eigentum erwerben konnten.[4]
In der Stadt Utrecht gründete der Ortsverband der Gewerkschaft 1903 die Vereeniging voor Volksbaden, die dort zwischen 1904 und 1947 verschiedene Badehäuser gründete und betrieb, darunter Badhuis Kanaalstraat.[5][6]
Im Dezember 1911 gründete die Gewerkschaft zur Verwirklichung ihrer Projekte die Oranjebank auf. Ziel der Bank war es, Unternehmen im Rahmen des Volkswohlstands zu finanzieren, neue Sparkassen zu gründen und Wohneigentum zu fördern.[7] 1922 geriet die Bank in Schwierigkeiten betrügerisch Aktionen des amtierenden Direktors, J. de Visser. Die Bank war damals liquidiert.[8]
Im Laufe ihres Bestehens arbeitete die Gewerkschaft immer enger mit den Niederländisches Heideunternehmen, der ab 1918 die Verwaltung leitete und 1923, als die Gewerkschaft aufgelöst wurde, die Besitzungen übernahm. Die Hauptversammlung der Heidemaatschappij stimmte dem Übernahmevorschlag am 14. September 1923 zu.[9]
Literaturverzeichnis
- Eefting, Jan (1981) Inventar des Archivs des Oranjebond van Orde 1893-1923 und des Archivs, das von der Nederlandsche Heidemaatschappij als Administrator des Oranjebond van Orde 1918-1923 gebildet wurde in dem Inventarserie Gelderland, Hrsg. Staatsarchiv in Gelderland, Arnheim
- (1903) Der Oranjebond van Orde, gegründet in Utrecht: Geschichte seines ersten Jahrzehnts, 25. Februar 1893-1903 ausg. Ordensvereinigung Oranien, Utrecht
- Ita (1896) Wie verschwindet der rote Geist? ausg. Schalekamp, Van de Grampel & Bakker, Amsterdam
- Hora Siccama, J. (1893) Im Namen von Orange, öffne dieses Tor![10]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|