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Otto Piene
Otto Piene fotografiert in den späten 1960er Jahren von Lothar Wolleh
Otto Piene im Jahr 2009

Otto Pienec (Bad Laasphe, 18. April 1928Berlin, 17. Juli2014) war ein Deutsche Künstler, der 1957 zusammen mit Heinz Mack in Düsseldorf die deutsche Gruppe 'Null' Gegründet.

Biografie

Piene studierte zunächst Philosophie in München und Düsseldorf, wo er später auch an der Kunstakademie lehrte. Er fertigte unter anderem Rasterbilder in einer Art Schablonentechnik an, sowie Rauch- und Feuerbilder, bei denen er Rauch und Ruß auf Papierbögen absetzen oder auf die Leinwand brennen ließ. Nach 1960 arbeitete er auch mit Laserlicht, Heißluftballons und Luftballetten.

1962 gründete er zusammen mit Heinz Mack und Günther Uecker ein 'Lichtsalon' in der Ausstellung 'Zul' im Stedelijk Museum in Amsterdam. De Nederlandse Nul hat auch teilgenommen: Henk Peeters, Armando, Jan Henderikse und Jan Schoonhoven. Piene strebte immer stärker und in größerem Maßstab nach der Realisierung von Kunst im Raum - in Mega-Kunstprojekten - und ist als solche ein Vorläufer der 'Ereignis' in Betracht gezogen werden.

Preise

  • 1968: Konrad-von-Soest-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe
  • 1994: Ehrendoktorwürde als Doktor der Bildenden Künste h.c. der University of Maryland
  • 1996: „Sculpture Prize“ der American Academy of Arts and Letters, New York
  • 2003: „Leonardo da Vinci Weltpreis der Künste“[1] des Weltkulturrat, Mexiko Stadt
  • 2008: Preisträger für bildende Kunst der Kulturstiftung Dortmund
  • 2008: Großer Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland

Ausstellungen (Auswahl)

  • 1959: Teilnahme an der documenta 2
  • 1964: Teilnahme an der documenta 3, in die die „Zero“-Gruppe einen eigenen Raum investiert
  • 1964: Mack, Piene, Uecker. NULLHoward Wise Galerie, New York
  • 1968: Otto Piene – Konrad-von-Soest-Preis 1968, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster, Münster
  • 1977: Teilnahme an der documenta 6
  • 1985: Teilnahme an der Biennale in São Paulo
  • 1996: Otto Piene – Retrospektive 1952–1996, Kunstmuseum Düsseldorf im Ehrenhof, Düsseldorf
  • 2001: Otto Piene. Lichtjahre 1957–2001, Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon
  • 2008: Otto Pienec, Museum am Ostwall, Dortmund
  • 2008/09 Otto Piene. Verwandlung, Celle . Kunstmuseum mit Sammlung Robert Simon
  • 2009/10: Otto Piene – Es wurde Licht, Kunstverein Längenfeld
  • 2010: Otto Piene – Le Rouge et le Noir / Keramiken, Leopold-Hösch-Museum, Letzte

Arbeiten

  • 1958: Hell Gelb Hell, l auf Leinwand, 68,5 × 96,5 cm, Münster, LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte
  • 1963: Ohne Titel. Öl, Ruß und Kohlepartikel auf Leinwand, 84,5 x 99,5 cm.
  • 1964/65: Lichtobjekt für das Stadttheater in Bonn
  • 1965: große Sonne, Leinwand 194,5 x 194,5 cm, Königliches Museum der Schönen Künste Antwerpen
  • 1967: Skulptur für den Deutschen Pavillon im Biennale in Venedig
  • 1969/71: Lichtobjekt für die "Chambre des Représentants", Hawaii, Honolulu
  • 1971: Skulptur für den Deutschen Pavillon am Biennale in Venedig
  • 1972: Mehr Himmel, Lichtinstallationen und Feuerbilder für die Schlussfeier der Olympia
  • 2006: Viel Glück, Lichtinstallation, Turm in Form einer Grubenlampe (Höhe 30 Meter) und 35 Leuchtmasten zur Ausleuchtung einer 8000 m² großen Fläche einer Halde mit rotem Licht, mos, Halde Rheinpreußen

Externe Links

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