WikiDer > Hochwasserrisiko
EIN Hochwasserrisiko ist das Produkt von Gelegenheit dass ein Hochwasser stattfindet und welche Folgen ein solches Hochwasser haben kann.
Die Überschwemmungswahrscheinlichkeit wird in der Regel als Wahrscheinlichkeit pro Jahr ausgedrückt. Die Folgen in Beschädigung (Euro) und die Opfer (Nummer). Es Risiko hat daher einen wirtschaftlichen Teil (Euro pro Jahr), auch bekannt als der wirtschaftliches Risiko und ein Teil, der als Opferrisiko bezeichnet wird (Anzahl der Opfer pro Jahr).
Die Hochwasserwahrscheinlichkeit kann mit einem probabilistischen Modell berechnet werden. In dieses Modell müssen Daten über die Belastung (Wasserstände und Wellen) und die Stärke des Hochwasserschutzes (Höhe, Bodenstruktur) eingegeben werden.
Die Folgen eines Hochwassers werden oft in zwei Schritten berechnet. Zunächst wird mit einem hydraulischen Modell (dies kann ein Rechenmodell oder ein physikalisches Modell sein) der Wasserstand während des Hochwassers berechnet. Aus diesen Berechnungen erhalten wir Ergebnisse wie Wassertiefe, Wasseranstieg und Durchfluss. Mit diesen Ergebnissen können wir den Schaden und die Zahl der Verletzten wieder abschätzen.
Wenn wir die Hochwasserwahrscheinlichkeit mit den Folgen multiplizieren, bestimmen wir das Hochwasserrisiko. Bei Annahme eines variablen Strömungsmusters wird dieses Risiko je nach Standort unterschiedlich sein. Auf diese Weise kann eine Hochwasserrisikokarte für ein Gebiet erstellt werden. Diese Karte bietet einen schnellen Überblick darüber, wo sich die Hochrisikogebiete befinden, und bietet Anleitungen für das Ergreifen von dauerhaften oder Notfallmaßnahmen für dieses spezielle Gebiet.
Hochwassergefahr in den Niederlanden
In dem Wasserrecht die folgenden Deichabschnitte sind wie in den Abbildungen angegeben definiert. Die Farben geben die zulässige Hochwasserwahrscheinlichkeit an (siehe Abbildung "Legende").
Bis 2017 wurde die Norm für das Hochwasserrisikomanagement als ein sicher umzukehrender Wasserstand ausgedrückt, so dass die Norm sich nur auf die Last konzentrierte. Es besteht also tatsächlich die Möglichkeit, dass die Belastung überschritten wird (das Hochwasser). Die Stärke des Hochwasserschutzes spielte dabei eine große Rolle, wurde aber nicht explizit in der Regelgröße berücksichtigt. Der neue Standard wird als Hochwasserwahrscheinlichkeit ausgedrückt. Der Hauptgrund für die Umstellung auf eine Hochwasserwahrscheinlichkeit besteht darin, dass diese Wahrscheinlichkeit den Grad des Hochwasserschutzes gut widerspiegelt. Denn die Hochwasserwahrscheinlichkeit hängt sowohl von den hydraulischen Belastungen (Wasserstände und Wellen) als auch von der Stärke der Barriere (Höhe, Breite, Materialart etc.) ab.
Der neue Standard orientiert sich am Hochwasserrisiko. Das Risiko bezieht sich sowohl auf die Wahrscheinlichkeit als auch auf die Folgen eines Hochwassers. Die Folgen werden besser abgebildet als in der Vergangenheit, Opfer (Todesfälle) und Betroffene werden stärker berücksichtigt. Bei der Aktualisierung der Standards für den Hochwasserschutz hat erstmals das Risiko von Verletzten eine explizite Rolle gespielt. Die niederländische Regierung hat entschieden, dass die Wahrscheinlichkeit eines Todesfalls durch eine Überschwemmung in allen Schutzgebieten in den Niederlanden weniger als 1/100.000 pro Jahr betragen muss.
Grundsätzlich basiert die niederländische Gesetzgebung auf einem zulässigen Hochwasserrisiko pro Deichabschnitt. Da das Risiko jedoch vom Wert des zu schützenden Gebiets abhängt, ist diese Zahl nicht im Gesetz enthalten. Wenn dies der Fall wäre, würde ein Deichmanager (Wasserbehörde) muss bei jeder Wertsteigerung des zu schützenden Gebietes (zB durch den Bau einer neuen Fabrik) der Deich verstärkt werden. Deshalb wurde gesetzlich beschlossen, die Hochwasserwahrscheinlichkeit als Zahl in das Gesetz aufzunehmen. In einer gesetzlichen Überprüfung (zB alle 25 Jahre) kann dann festgestellt werden, ob die gewählten Hochwasserwahrscheinlichkeiten noch richtig sind.[1]
Der Deichmanager muss jedoch regelmäßig überprüfen, ob ein Deich noch die erforderliche Mindesthochwasserwahrscheinlichkeit aufweist.
Hochwasserrichtlinie
Zusätzlich zu Wasserrahmenrichtlinie wurde ein . im Jahr 2007 Europäische Richtlinie für die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken zugelassen.[2] Dieses Hochwasserrichtlinie soll die negativen Auswirkungen von Überschwemmungen auf Mensch, Umwelt, Kulturerbe und Wirtschaftstätigkeit begrenzen. Es wurde 2010 in Flandern in offizielle Politik umgewandelt.[3]In den Niederlanden sind die Regelungen der EU-Richtlinie in der Wasserrecht. Dies kann jedoch nicht eins zu eins gefunden werden, da die Situation in den Niederlanden etwas anders ist. In fast allen europäischen Ländern werden Überschwemmungen dadurch verursacht, dass Flüsse über die Ufer treten oder ein Sturm auf See während dieses Sturms eine Überschwemmung verursacht. Dabei handelt es sich meist um nicht oder nur geringfügig eingedeichtes Land mit einer Hochwasserwahrscheinlichkeit von mehr als 1/500 pro Jahr. Der Schutz dieser Gebiete vor Hochwasser ist teurer als Maßnahmen gegen Hochwasser. Da die Niederlande so niedrig sind, ist es in den Niederlanden sinnvoll, Maßnahmen gegen Hochwasser zu ergreifen. Daher ist es wichtig, den Vorschriften zum Hochwasserschutz mehr Aufmerksamkeit zu schenken als der Minimierung von Hochwasserschäden
Mehrschichtige Sicherheit (Niederlande)
Neben dem Wassergesetz sind auch die Richtlinien der Hochwasserrichtlinie im Dokument Hochwassersicherheit enthalten. Dabei steht vor allem die Mehrlagensicherung im Fokus, mit dem Hintergrundgedanken, dass mehr Aufmerksamkeit für die Mehrlagensicherung den Aufwand für die Deichverbesserung reduzieren könnte. Mehrschichtsicherheit bedeutet, dass Hochwassergefahren durch eine Kombination aus Hochwasserschutz (Schicht 1), Raumplanung (Schicht 2) und Krisenmanagement (Schicht 3) bekämpft wird. Für 2010 lag der Schwerpunkt auf dem Bau eines starken Hochwasserschutzes (Schicht 1). Im Rahmen der Multi-Layer Safety Policy muss dies daher in Verbindung mit einem wasserabweisenden Außenbereich (Layer 2) und einem adäquaten Krisenmanagement (Layer 3) erfolgen hauptsächlich aus einem fünfjährigen Wartungszyklus für Deiche, bestehend aus Tests, Standardisierung und Verstärkung. Dabei werden raumplanerische Maßnahmen zur Begrenzung der Folgen (Schicht 2) nicht oder kaum berücksichtigt. Beispiele für solche Maßnahmen sind der lokale Schutz von Krankenhäusern, Schulen oder Versorgungsunternehmen. Neben dem fünfjährigen Wartungszyklus wird nach 2010 dem Krisenmanagement (Schicht 3) mehr Aufmerksamkeit geschenkt. [4]
So wurden beispielsweise Katastrophenpläne und -szenarien erstellt und Hochwasserszenarien geübt. Allerdings werden raumplanerische Maßnahmen (Layer 2) zur Verbesserung dieses Krisenmanagements noch selten diskutiert. So werden zum Beispiel wichtige Zufahrtsstraßen derzeit nicht angehoben, um Evakuierungen zu fördern, und die Trinkwasserversorgung ist bei Katastrophen nicht gewährleistet. Die Politik des Hochwasserrisikomanagements konzentriert sich weiterhin auf die Stärkung des Hochwasserschutzes (Ebene 1), für die mit Abstand das meiste Geld ausgegeben wird. Dem Krisenmanagement (Schicht 3) wird viel weniger Aufmerksamkeit geschenkt. Beispiele aus Ländern wie Großbritannien und Japan erweckten den Eindruck, dass im Bereich Krisenmanagement mehr möglich ist. Chancen in der Raumplanung (Schicht 2) werden nicht genutzt, auch weil bei den Fragen „Wer macht was“ und „wie ist das geregelt“ viel Unsicherheit herrscht. [5]
Untersuchungen in den Jahren 2010-2020 haben jedoch gezeigt, dass in der niederländischen Situation (mit tiefliegenden Poldern) eine Kosten-Nutzen-Analyse zeigt, dass Investitionen in Schicht 1 viel effizienter sind als in den Schichten 2 und 3. Der Fokus auf Layer 2 und 3 hat seit 2015 abgenommen, aber es gibt immer noch Aufmerksamkeit. [6]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Quellen
Referenz
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