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PSV Chemnitz
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PSV Chemnitz (Chemnitzer Polizeisportverein) ist a Deutsche Stadtfußballverein Chemnitz, im Staat Sachsen. Mit rund 1600 Mitgliedern ist er der zweitgrößte Verein der Stadt.

Geschichte

Der Verein war 16. August1920 von 37 Stadtpolizisten gegründet, neben Fußball gab es auch Handball gespielt. Vereinsfarben waren Grün und Weiß. 1925 stieg der Verein in die höchste Spielklasse der Mittelsächsische Liga. Nachdem der Verein einige Jahre unter dem Radar blieb, wurde er 1930 mit zwei Punkten Rückstand Vizemeister champion Sturm Chemnitz. In der folgenden Saison ergriff der Verein die Macht und lag mit sechs Punkten klar vorn Chemnitzer BC Champion. In der mitteldeutschen Endrunde unterlag der Verein Gutshut Dresden, wurde dann aber angehalten Fortuna Magdeburg. 1932 wurde der Verein mit 9 Punkten Vorsprung sogar Meister. In der letzten Runde, Budissa Bautzen mit einem Monstercore beiseite gelegt (1-17). Ebenfalls FC Thüringen Weida habe 10 Tore um die Ohren und VFC Plauen 7. Auch Top-Club Hallescher FC Wacker wurde im Halbfinale mit 7:2 beiseite gelegt, so dass sich der Verein für das Finale gegen den Spitzenklub qualifizieren konnte Dresden SC. Der Verein gewann 3:2 und wurde als einziger Verein aus Chemnitz Mitteldeutscher Meister. Damit qualifizierte sich der Verein für die Endrunde um den deutschen Meistertitel. In der ersten Runde machte der Verein Beuthener SuSV auf Bodenhöhe (5-1). In der nächsten Runde verlor der Verein knapp 2-3 gegen den späteren Meister Bayern München.

Im 1932/33 der Verein stand erneut im mitteldeutschen Finale, verlor dieses Mal jedoch gegen den Dresdner SC, qualifizierte sich aber auch für die Endrunde. Diesmal bekam der Club einen Wipe aus FSV Frankfurt 6-1 und schied in der ersten Runde aus. 1933 wurde die Liga neu strukturiert. Der Mitteldeutsche Verband wurde aufgelöst und die vielen Ligen durch die Gauliga Mitte und die Gauliga Sachsen ersetzt. Nur zwei Vereine aus Mittelsachsen qualifizierten sich und belegten in der ersten Saison den dritten Platz hinter den traditionsreichen Spitzenklubs VfB Leipzig und Dresden SC. Im 1934 der Verein zog in das neue Stadion am Planitzstraße, die jetzige Stadion an der Gellertstraße von Chemnitzer FC.

1935 und 1936 wurde der Verein Meister. Das letzte Runde wurde zunächst in der Gruppenphase ausgetragen. PSV wurde Gruppensieger in einer Gruppe mit Hertha BSC, Vorwärts RaSpo Gleiwitz und Yorck Boyen Insterburg und qualifizierte sich damit für das Halbfinale, das es mit 3:2 verlor Schalke 04. In der darauffolgenden Saison schloss der Klub gleich mit Schalke ab, wurde aber aufgrund eines schlechteren Torverhältnisses Zweiter. Berliner SV 92 und Hindenburg Allenstein Hinter ihnen.

Im 1935 der Verein gewann auch den Sachsenpokal mit 6:1 gegen Sportfreunde 01 Dresden. Die folgenden Jahre beendete der Verein meist in der zweiten Liga. Im 1942 der Name wurde geändert in SG OrPo Chemnitz und in der folgenden Saison stieg der Verein ab. Nach einer Saison kam Chemnitz zurück, aber diese Saison wurde vom Zweiter Weltkrieg nicht beendet. Einer der Höhepunkte der Vereinsgeschichte ist der 5:2-Sieg gegen Real Madrid. Nach der Spaltung Deutschlands nahm der Verein mehrere weitere Namen an, die am längsten verwendet wurden SG Dynamo Karl-Marx-Stadt früher gewesen. Im 1990 der Name PSV Chemnitz wurde wieder angenommen.

Ehrentafel

Meister Mitteldeutschland:1932
Gauliga Sachsen: 1935, 1936

Externe Links

Offizielle Website