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VfB Leipzig
VfB Leipzig
NameVerein für Bewegungsspiele
Etabliert1893
Abgesetzt2004
StadionBruno-Plache-Stadion
Kapazität15 600
LigaOberliga NOFV-Nord
Zuhause
von
Portal  Portalsymbol  Fußball
1903 Meisterschaftsteam

VfB Leipzig war ein Deutsche staatliche Fußballverein Sachsen und bestand aus 1896 bis um 1946 und von 1991 bis um 2004. Der Verein wurde erster deutscher Meister und würde insgesamt drei Titel gewinnen.

Überblick

Der VfB war der absolute Top-Klub im deutschen Fußball vor der Erster Weltkrieg. Der Verein wurde 1903 erster Deutscher Meister und gewann dann zwei weitere nationale Titel und wurde auch dreimal Vizemeister. Der Verein qualifizierte sich jedes Jahr für das Finale der Mitteldeutschen Meisterschaft und scheiterte nur dreimal (1908, 1909, 1912). Der Verein spielt seit 1922 im VfB-Stadion, heute Bruno-Plache-Stadion.Bis Ende der Zweiter Weltkrieg der Club blieb ein Sub-Topper. Nach dem Krieg wurden die deutschen Vereine aufgelöst und der VfB nicht mehr neu gegründet. Nach dem Deutsche Wiedervereinigung nahm die dann DDR-Oberliga-Verein 1. FC Lokomotive Leipzig der legendäre Name VfB. Das Highlight war die Beförderung zum Bundesliga 1993 leider nur für eine Saison. 1999 ging der Verein zum ersten Mal und 2004 zum zweiten Mal in Konkurs und der Vorhang fiel endgültig für den Verein.

Der 1. FC Lokomotive Leipzig (1966-1991) ist der offizielle Vorgänger des 1991 neu gegründeten VfB und zugleich inoffizieller Nachfolger des alten VfB (1893-1945) und des neuen (1991-2004).

Geschichte

1896-1918

Auf 13. Mai1896 der Verein wurde gegründet. Das erste Spiel des Vereins wurde am 5. Juli 1896 gegen Leipziger BC 1893 und gewann 3:1. Am 7. Juli gehörte der Verein zu den Gründungsmitgliedern der Leipziger Fußballverband. Der Verband richtete eine Meisterschaft ein, in der neben dem VfB auch der LBC 1893, FC Wacker und FC Lipsia teilgenommen. 1898 fusionierte der Verein mit Sportbrüdern, ein 1893 gegründeter Verein. Der Verein spielte jetzt unter dem Namen VfB Sportbrüdern Leipzig. Der Zusammenschluss wurde 1900 aufgrund finanzieller Widersprüche zwischen den beiden Vorständen abgebrochen, der Club verwendete jedoch noch 1893 als Gründungsdatum. Bei den vom Leipziger Fußballverband organisierten Meisterschaften konnte der Verein keinen Erfolg erzielen.

Von da an explodierte das fußballerische Können des Vereins unter Spielertrainer Theodor Schöffler, für die Fitness und Spielstärke von größter Bedeutung waren. Ab 1901 trat der Verein in die Liga der ein Nordwestsachsen Spiele, an denen auch Vereine von außerhalb Leipzigs teilnahmen. Dieser Wettbewerb wurde organisiert von der Mitteldeutscher Fußball-Bund. In der ersten Saison musste der VfB Wacker mit einem Punkt in Führung gehen lassen, doch in 1902/03 Der VfB wurde mit dem Maximum an Punkten Meister. Damit qualifizierte sich der Verein für die Mitteldeutsche Endrunde, wo der Verein Dresden SC 0-4 besiegt und bis zum ersten vorgerückt nationales Finale.

Trotz der Katastrophe für den Verein, Trainer und Schlüsselfigur Schöffler Anfang Mai starb, waren die Spieler in Topform. Nach dem Britannia 92 Berlin (3-1) und Altona 93 (6:3) unterlag, stand der Verein am 31. Mai im Finale. Gegner im Finale war DFC Prag dass, obwohl es ein Club war von Österreich-UngarnEr durfte teilnehmen, weil sonst zu wenige Teilnehmer in der Endrunde waren. Der VfB besiegte den Deutschen FC Prag mit 7:2 und wurde als erster nationaler Meister des Deutschen Reiches gekrönt. Heinrich Riso erzielte im Finale sogar einen Hattrick.

Meisterschaftsmannschaft 1903: DR. Ernst Raydt - Erhard Schmidt, Arthur Werner - Wilhelm Rössler, Walter Friedrich, Otto Braune - Georg Steinbeck, Bruno Stanischewski, Heinrich Riso, Adelbert Friedrich, Ottomar Assmus

Im 1903/04 Der Verein hat die Chance, seinen Titel zu verlängern, aber das Finale gegen Britannia 92 wurde nach einem Protest von abgesagt Karlsruher FV weil die Regel, dass alle Spiele auf neutralem Boden ausgetragen werden mussten, nicht angewendet wurde, weil dies finanziell nicht machbar war. Ob Leipzig den Titel tatsächlich hätte verlängern können, ist keineswegs sicher. Leipzig gewann die bisherigen Spiele mit sparsamen Siegen, während Britannia den Gegner vom Feld nahm.

Im 1904/05 der Verein musste Hallescher FC 1896 und weichen Stas Rivalen Wacker. Der Club war jedoch immer noch vor der nationales Finale Gesendet. VfB ging direkt ins Viertelfinale gegen FuCC Eintracht Braunschweig, zog sich aber wegen hoher Reisekosten zurück. Im 1905/06 der Verein wurde Mitteldeutscher Meister, allerdings ohne Glanz, weil Gegner Dresdner SC zurückgetreten war. In der nationalen Endrunde konnte sich der Verein nach Siegen jedoch erneut durchsetzen BFC Norden-Nordwest, BFC Hertha 92 und 1. FC Pforzheim. Auch in 1906/07 war der Klub der Partei, als Titelverteidiger und Mitteldeutscher Meister. Freiburger FC führte jedoch zu einer vorzeitigen Abschaltung. In Nordwestsachsen war der Wettbewerb 1907/08 in zwei Gruppen aufgeteilt. Der VfB belegte zusammen mit LBC 1893 den ersten Platz und verpasste diesem Verein im entscheidenden Spiel mit 6:1 einen Schlag. Im Finale gegen den anderen Gruppensieger Wacker wurde der Klub selbst geschlagen (3:7) und konnte sich damit erstmals nicht für die nationale Endrunde qualifizieren. In der folgenden Saison revanchierte sich der Verein in der regulären Saison gegen Wacker. Allerdings war der Wettbewerb übergelaufen, sodass der Verein nicht mehr an der mitteldeutschen Endrunde teilnehmen konnte. Im 1909/10 der Verein gewann den Wettbewerb im Finale gegen BV Olympia. Nach einer erneuten mitteldeutschen Endrunde nahm der Verein erneut an der bundesweiten Endrunde teil und verlor auf Anhieb gegen FC Phoenix Karlsruhe. Nach dieser Saison wurden die beiden Gruppen in Nordwestsachsen wieder zusammengeführt und der VfB wurde autoritär Meister. Nach einem mitteldeutschen Finalsieg gegen Wacker Halle der Verein erreichte erneut die nationale Endrunde. Nach Siegen auf FC Askania Forsta und Karlsruher FV der Verein erreichte erneut das Finale und stellte sich ihm Berlinfer TuFC Viktoria was für den Verein mit 3:1 zu stark war. Im 1911/12 wurde SpVgg 1899 Leipzig-Lindenau Meister, wodurch die VfB-Saison vorzeitig beendet wurde. Auch in der folgenden Saison schien die SpVgg 1899 einen Strich durch die Rechnung zu machen, beide Klubs belegten die Tabellenspitze, doch der VfB wurde aufgrund einer besseren Tordifferenz Meister. Nach dem Dresdner Fußballring nachdem er den Vereinsrivalen SpVgg aus der Endrunde besiegt hatte und später auch Mitteldeutscher Meister wurde. In dem Endrunde um den nationalen Titel der Verein besiegte Askania Forst mit 0:5 und revanchierte sich im Halbfinale gegen Viktoria 1889 für das verlorene Finale zwei Jahre zuvor. Ins Finale München gewann den Verein 3:1 zu SpV Duisburg und krönte sich damit zum dritten und letzten Mal zum Weltmeister. Die folgende Saison verlief mit nur einem Unentschieden um den vierten Platz in der Liga enttäuschend. Als Titelverteidiger durfte der Verein in die Endrunde und gewann dort mit starken Zahlen (9:0 gegen Falkensteiner BC, 11:0 bis Hohenzollern Weißenfels). Im Finale verlor der Verein gegen die SpVgg 1899, erstmals verlor der Verein das mitteldeutsche Finale. Der VfB durfte auch in der nationalen Endrunde antreten, wo der Klub SV Preußen-Samland Königsberg mit 1:4 und gewann erneut im Halbfinale gegen den SpV Duisburg. Sie traten im Finale an SpVgg Fürth. Karl Franz eröffnete nach 17 Minuten den Spielstand und Fürth blieb lange in Führung, bis Eduard Pendorf erzielte in der 83. Minute den Ausgleich. Dies führte zu einer Verlängerung, in der beide Vereine trafen. Nach 120 Minuten wurde nach den damaligen Regeln eine Verlängerung von 10 Minuten gespielt, bis ein Tor geschossen wurde. In der 153. Minute erzielte Karl Franz das erlösende Tor, so dass Fürth nach einem langen Krimi den ersten Meistertitel holte. Wenige Monate später starb der Held des Turniers, Franz, nach dem Erster Weltkrieg ausgebrochen war.

Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde der Fußball im Deutschen Reich eingestellt. Von den 586 Vereinsmitgliedern kämpften 245 im Krieg. Vier Spieler der Meisterschaftsmannschaft von 1913 wurden getötet. Der reguläre Wettkampf ging wie gewohnt weiter. Nach einem enttäuschenden sechsten Platz beendete der Verein zwei Jahre in der Sub-Spitze, aber jetzt war es soweit SV Eintracht Leipzig das brachte die Titel. Im 1917/18 mit zwei Punkten Vorsprung auf die Eintracht gewann der Verein dennoch die Meisterschaft. Mitteldeutsche Endrunde der Verein erreichte das Finale gegen den Halleschen FC 1896.

1918-1945

Dem Verein gelang es nicht, eine so starke Mannschaft wie vor dem Krieg aufzubauen. Den ersten regionalen Titel gewann die SpVgg 1899, aber in 1919/20 Der VfB wurde wieder Meister. Das Mitteldeutsche Endrunde wurde nun in einer Gruppenphase gespielt und auch hier wurde der VfB Meister und qualifizierte sich für die erste Nachkriegszeit nationales Finale platziert. Der Verein verlor sofort an neue Supermacht 1. FC Nürnberg das würde die 1920er Jahre mit fünf Meistertiteln dominieren.

Im 1922 das neue VfB-Stadion wurde in Betrieb genommen, was einen neuen Zuschauerrekord mit sich brachte. Nach einem neuen Titel im Jahr 1925 unterlag der Verein im Finale 1. SV Jena Wieder Regionalmeister wurde die SpVgg Falkenstein mit 16:0 sogar überspielt. In dem nationales Finale der Club ging sofort unter Breslau SC 08. Nach dem Fortuna Leipzig gewann ein Jahr den Titel, der Verein stand 1927 erneut in der Endrunde und gewann das Finale 4:0 gegen Chemnitzer BC. In dem nationales Finale gewann den Verein 3:0 zu Breslauer FV Stern 06 und dann verloren durch die gleiche Anzahl von TSV 1860 München. Nach zwei kürzeren Spielzeiten wurde der Verein wieder Meister in 1929/30, hieß der Wettbewerb nun Groot-Leipzigs Championship. Der VfB zog ins Finale ein, verlor aber gegen den Dresdner SC. Da der Verein den Mitteldeutschen Pokal gewonnen hatte, durften sie noch in die nationales Finale, wo der Verein mit 4:3 verlor Holstein Kiel. In der folgenden Saison musste der Verein den Titel dem Leipziger Sportfreunde und wurde in 1931/32 sogar enttäuschender siebter. Im 1932/33 der Verein erholte sich mit einem zweiten Platz hinter Wacker. Das kam gerade rechtzeitig, weil die NSDAP kam in Deutschland an die Macht. Der Mitteldeutsche Fußball-Bund wurde aufgelöst, ebenso die unzähligen Ligen. Für die Region Sachsen ist die Gauliga Sachsen als höchste Klasse, die verschiedene Wettbewerbe vereinte. Von Groot-Leipzig waren nur die ersten beiden zugelassen, der VfB hat sich also gerade qualifiziert.

Obwohl die Leipziger Vereine die Mitteldeutschen Meisterschaften dominierten, erwiesen sie sich in der Gauliga als weniger stark, kein Verein konnte den Titel gewinnen. In der ersten Saison lag der VfB punktgleich, musste den Titel aber aufgrund eines besseren Torverhältnisses dem Dresdner SC überlassen. Im 1936 Der Verein machte sich mit dem Gewinn des Tschammer-Pokals (aktuell DFB-Pokal). Auf dem Weg zum Sieg wurden sieben Vereine besiegt, darunter vier amtierende Gauliga-Meister. Bis zum Olympia die in diesem Jahr Berlin fand statt, das Finale war erst in 1937 gespielt. Auf 3. Januar 1937 gewann den Klub der obersten Schalke 04 für 60 000 Zuschauer (davon 4000 Leipziger Fans) im in Olympiastadion aus Berlin 2-1. Nach einigen Saisons im Mittelfeld wurde der VfB erneut Vizemeister in 1938/39. Danach versank der Club langsam in 1943/44 Der Verein belegte zum ersten Mal in der Geschichte einen Abstiegsplatz. Der Verein blieb jedoch in der Gauliga, da er aufgrund der Wechselfälle während der Zeit weiter gespalten wurde Zweiter Weltkrieg. Diese letzte Saison wurde jedoch gekürzt.

1945-1991

Siehe auch den Artikel 1. FC Lokomotive Leipzig für eine detaillierte Beschreibung der Zeit zwischen 1945 und 1991

Im Frühjahr 1946 Die SG Probstheida wurde von Ex-Spielern des VfB gegründet. Bis um 1963 der Name wurde mehrfach geändert (BSG Erich Zeigner Probstheida, BSG Einheit Ost, SC Rotation Leipzig). Nach einer Fusion von SC Rotation und SC Lokomotive spielte der Verein ab 1963 unter dem Namen SC Leipzig und von 1966 als sein Nachfolger Lokomotive Leipzig.

Nach der politischen Wende des DDR und der Wiedervereinigung Deutschlands haben fast alle Vereine ihren Namen geändert oder ihren Namen aus der Zeit vor 1945 wiederverwendet.

1991-2004

Auf 1. Juni1991 Lokomotive nahm den Namen VfB Leipzig an, um den einst so erfolgreichen Verein zu ehren. In der letzten Staffel der DDR-Oberliga Der Verein wurde Siebter und qualifizierte sich für die 2. Bundesliga im neuen vereinten Deutschland. Nach zwei Spielzeiten belegte der Verein den dritten Platz und stieg damit in die Bundesliga wurde dort aber letzter, der Verein konnte nur drei Spiele gewinnen, jeweils mit 1:0 gegen Dortmund, KSC und Frankfurt.

Von 1994 der Verein versuchte immer vergeblich, durch Trainer- und Spielerwechsel aufzusteigen. Im 1998 Es folgte jedoch ein Abstieg in die Regionalliga Nordost. Ein zweiter Platz wurde dort erreicht, aber aufgrund des Schuldenbergs von 19 Millionen Kennzeichen sah aus wie ein Konkurs die einzige Lösung. Aufgrund einer Umstrukturierung der Regionalliga landete der Verein in der Oberliga (vierte Klasse).

Von 2000 bis 2003 der Verein spielte in der Oberliga Nordost-Süd in der oberen Tabellenhälfte, erreichte aber nie den ersten Platz. Aufgrund von Unstimmigkeiten bei der Insolvenz von 1999 war der Verein erneut verschuldet und schuldenfrei 21. April2004 der Verein wurde aufgelöst, damit war der erste deutsche Meister für immer Geschichte.

Lokomotive Leipzig wurde als inoffizieller Nachfolger des VfB als neuer Verein gegründet.

Ehrentafel

1902/03, 1905/06, 1912/13
1936
1903, 1904, 1906, 1907, 1910, 1911, 1913, 1918, 1920, 1925, 1927
1903, 1904, 1906, 1907, 1909, 1910, 1911, 1913, 1918,1920, 1923, 1925, 1927, 1930
1996 (Reservemannschaft)

Berühmte Ex-Spieler