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Paraplusoort
Gefleckter Waldkauz, dessen nördliche Unterart Regenschirmart in den USA ist

EIN Regenschirmtyp (Englisch: Regenschirmarten) ist eine Art, deren Schutz zum Schutz anderer in derselben oder derselben Region führt Ökosystem gängige Arten. [1] Die Bezeichnung wird für Naturschutz, Politik und Management verwendet.

Ursprung

Der Begriff Regenschirmarten entstand und entwickelte sich um die 1980er Jahre. Mit diesem Begriff könnte der Schutz von Arten, Genen und Ökosystemen besser aufeinander abgestimmt werden, zum Beispiel der Schutz der nördlichen gefleckter Waldkauz zu einem solchen Schutz seines Lebensraums führen, der auch dort stattfindet Weichtiere und Salamander wäre besser geschützt.

Kritik

Der Begriff Schirmarten wird in der wissenschaftlichen Literatur kritisiert, weil oft nicht klar ist, ob der Schutz der Schirmarten wirklich auch zum Schutz anderer Arten führt. Das wäre der Fall, wenn die Schirmarten gleichzeitig Schlüsselart ist. Die Bedeutung von Regenschirmarten bei der Mobilisierung öffentlicher Unterstützung für den Naturschutz würde jedoch den Mangel an ökologischer Unterstützung aufwiegen. [2]

Belgien

In Belgien wird der Begriff Schirmart in der Naturschutzpolitik verwendet. So konzentrierte sich der Naturschutzplan 2015 für den Antwerpener Hafen beispielsweise auf 14 Regenschirmarten und nicht auf alle rund 100 zu schützenden Arten. Die Idee dabei ist, dass die anderen Arten sozusagen „huckepack“ geschützt werden, wenn die richtigen Gestaltungs- und Erhaltungsmaßnahmen für die Schirmarten getroffen wurden. Beispiele für Schirmarten im Hafengebiet sind Blaukehlchen, braun blau, grüne Blumenorchidee, Seefledermaus, Sumpfwespenorchidee, Kreuzkröte, Wanderfalke und Schwarzkopfmöwe. [3]

Siehe auch