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Parship
PARSHIP GmbH
EinrichtungNovember2000
Niederländische Version online seit 2003
SchlüsselfigurenPeter F. Schmid, CEO
HauptquartierHamburg
Angestellte200 (2010)
Einnahmen/Jahr56 Millionen Euro (2009)
WebseiteParship GmbH
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

parship ist ein DatingWebseite. Die Seite ist Teil von Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, ein DeutscheVerlagsgruppe. Der Name ist eine verkürzte Version des Englisch Wort „Partnerschaft“.

Parship wurde im Jahr 2000 in Deutschland gegründet und ging am 14. Februar 2001 online. Parship startete 2003 die niederländische Website. Das Unternehmen ist unter anderem tätig in: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Irland, Italien, Die Niederlande, Norwegen, Österreich, Spanien, Vereinigtes Königreich, Schweden, Schweiz und Mexiko.

Bewertungen

Es gibt viele Beschwerden von Teilnehmern über die Website.[1] Parship wurde vom niederländischen Verbraucherprogramm als die schlechteste Dating-Site eingestuft TROS-Radar vom 19.04.2010.[1]

Parship wirbt für einen "wissenschaftlichen Persönlichkeitstest". Dies ist jedoch aus zwei Gründen offensichtlich falsch. Erstens entstehen Übereinstimmungen und Beziehungen teils aus rationalen und teils aus emotionalen Gründen; die zweite macht wissenschaftliches Matching per Definition unmöglich. Außerdem bedeutet „wissenschaftlich“, dass die Methode veröffentlicht wurde und von anderen überprüft werden kann. Dieses wesentliche Kriterium ist nicht erfüllt. Ein unabhängiger Vergleichstest (zwischen zwei Gruppen von Singles, eine Gruppe mit und die andere Gruppe ohne Parship-Persönlichkeitstest) ist ebenfalls nicht verfügbar. Der Holländer Ausschuss für Werbekodex daher die Behauptung "wissenschaftliches Matching" als irreführend bezeichnet.[2]

In Belgien würde die Zahl der Mitglieder von Parship nicht die versprochenen 80.000 betragen, sondern 5.700.[3][4] Im Februar 2008 wurde ein Gerichtsverfahren gegen das Unternehmen eingeleitet von Zusammen vzw, wegen Verstoßes gegen das Gesetz über Ehebüros, und Parship wurde im Juni 2008 vom Antwerpener Strafgerichtshof wegen falscher Angabe der tatsächlichen Mitgliederzahl verurteilt.[5]

In seinem Heimatland Deutschland wurde Parship 2014 wegen wiederholter Nichteinhaltung der gesetzlichen Widerrufsfrist verurteilt und im Wiederholungsfall mit einer Geldstrafe von 250.000 Euro belegt. 2015 folgten zwei neue Verurteilungen wegen Verweigerung der Erstattung. Im November 2016 wurde Parship in Wien wegen illegaler automatischer Verlängerung von Abonnements verurteilt. Parship hat gegen die Verurteilung Berufung eingelegt und wendet bis heute die angefochtene Methode an.[6]

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