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Paul Baum
Porträt des Malers Paul Baum in Sluis durch Lovis Corinth.

Paul Baum (Meißen, 22. September1859 - San Gimignano, 15. Mai1932) war ein Deutscher Neo-Impressionist Maler, Zeichner und Kunstpädagoge.

Leben und Arbeiten

1876 ​​war Baum Porzellanmaler in der Meissener Manufaktur in seiner Heimatstadt. Im folgenden Jahr begann er sein Studium an der Kunstakademie in Dresden, die er 1878 an der Kunsthochschule in . fortsetzte Weimar, unter anderem Theodor Hagen. Er gilt als bedeutendster (und letzter) (neo-)impressionistischer deutscher Maler.

Anfangs arbeitete er im Stil der Barbizon-Schule und er verwendete eher dunkle Farben. Nach seiner Bekanntschaft mit der Arbeit von Impressionisten wie such Claude Monet, Camille Pissarro und Alfred Sisley auf einer Reise nach Paris im Jahr 1890 verwendete er eine hellere Palette und einen lockereren Touch.[1]

Im selben Jahr ließ er sich ein Knokke, wo er vier Jahre blieb und Teil der Knox Malerkolonie, danach kehrte er als Mitglied der Dresdner Sezession nach Dresden zurück. Inzwischen hatte er Theo van Rysselberghe vertraut mit der Farbtheorie von Paul Signac und Georges Seurat, bekannte Vorarbeiter des Stils der Pointillismus oder 'Divisionismus', und er kam auch in diesem Stil zu arbeiten.

1895 ließ sich Baum in Baum Heilige Anna ter Muiden, in der Nähe von Sperren, und machte von dort aus mehrere Reisen durch Europa. 1914 kehrte er nach Dresden zurück, wo er als Lehrer an die dortige Kunstakademie berufen wurde Landschaftsbilder, von Standorten in Deutschland sowie in Flandern und den Niederlanden.

Ab 1924 verbrachte der Maler die meiste Zeit in San Gimignano, wo er 1932 an einer Lungenentzündung starb.

Niederländische und belgische Werke

Literatur

  • Hans Kran: Von Holland träumen. Ausländische Künstler malen Holland 1800-1914. Waanders Publishers Zwolle, 2002, S. 347-348. ISBN 90-400-9620-1

Externer Link

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