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Paul Kuhn
Paul Kuhn
Paul Kuhn im Jahr 2005
Allgemeine Information
SpitznamePaulchen
Geboren12. März 1928
GeburtsortWiesbaden
Verstorben23. September 2013
Ort des TodesBad Wildungen
LandFlagge von Deutschland Deutschland
Arbeit
Genre(s)Schlager
BerufSänger, Pianist und Bandleader
Instrumente)Klavier
(und) IMDb-Profil
(und) Allmusic-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Paul "Paulchen" Kuhn (Wiesbaden, 12. März1928Bad Wildungen, 23. September2013) war ein DeutschePianist, Bandleader und Sänger.

Werdegang

Kuhn schien schon früh musikalisches Talent zu haben. Bereits als Student trat er vor Gästen im Wiesbadener Wijnlokaal . auf Eimer. Nach seiner Ausbildung bei Kurt Thomas Bei der Musischen Gymnasium Frankfurt am Main Kuhn ging als 17-Jähriger zum Wintergarten im Wiesbaden. Neben diesem Studium war er bereits als Profi tätig Jazzpianist. Mit dem Aufkommen von Musiksendungen des Senders wurde Kuhn ein häufiger Gast auf den Fernsehbildschirmen.

Schlagersänger

Als Schlagersänger trug Kuhn zu Titeln wie Der Mann am Klavier (1954), Es gibt kein Bier auf Hawaii (1963) und Die Farbe der Liebe. 1957 nahm er mit dem Lied auf Das Klavier über mir Teilnahme an der deutschen Vorrunde für die Eurovision Songfestival, aber er erreichte nur den dritten Platz.

Pianist

Als Pianist rechnet Kuhn Kunst Tatum und George Schering sowie – aufgrund der besonders stilistischen Note-Akkord-Einstellung – Hank Jones zu seinen Beispielen. Ausflüge in die bebop er machte mit stücken wie Stitts Melodie (2002) und Vogelkunde (1999).

Bandleader

Für Kuhn als Arrangeur und Bandleader Graf Basie das tolle Beispiel, "Basie ist die Basis" nach Kuhn. Seine wichtigste Tätigkeit als Arrangeur und Bandleader war ab 1968 als Bigbandleader der of Sender Freies Berlin.

Produzent

Als Produzent suchte Kuhn Ende der fünfziger Jahre junge Talente – fand unter anderem Ralf Bendix, Rocco Granata, Howard Carpendale – und produzierten ihre Aufnahmen.

Entertainer und Schauspieler

Als Schauspieler und Entertainer trat Kuhn beispielsweise in verschiedenen Fernsehserien auf Biedermann und die Brandstifter (1958), Spiel mit dem Feiern, Hallo Paulchen und Pauls Party.

Preise

  • 1953: Jazzpianist Nr. 1 in Deutschland
  • 1971: Goldene Kamera für seine Fernseharbeit (Pauls Party)
  • 1976: Deutscher Schallplattenpreis
  • 1976: Hans-Bredow-Medaille (für Verdienste um den Rundfunk)
  • 2002: Deutsche Jazztrophäe
  • 2003: Pianist des Jahres
  • 2003: Goldenes Europa, ältester deutscher Fernsehpreis

Literatur

  • Paul Kuhn: Swingende Jahre. Der Mann am Klavier erzählt seine Lebensgeschichte. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 1988, ISBN 3-404-61140-3 .
  • Nadja Mayer: Die Paul Kuhn-Geschichte. Parthas, Berlin 2007, mit 1 CD, ISBN 3-86601-510-0 .

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