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Paul Maillefer
Paul Maillefer
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Geboren14. Oktober1862
GeburtsortBallaigues
Verstorben9. Januar1929
Ort des TodesLausanne
RegionFlagge des Kantons Waadt.svgWaadt
LandFlagge der Schweiz Schweiz
Funktionen
1911-1921Bürgermeister von Lausanne
1897-1899Mitglied von Grosser Rat von Waadt
1911-1929Mitglied von Nationalrat
1912-1929Mitglied von Grosser Rat von Waadt
1926-1927Präsident des Nationalrates
Portal  Portalsymbol  Politik

Paul Maillefer (Ballaigues, 14. Oktober1862 - Lausanne, 9. Januar1929) war ein schweizerischRadikalePolitiker aus dem Kanton Waadt.

Biografie

Grab von Paul Maillefer in Lausanne.

Historiker

Paul Maillefer kam in die Schule peseux und studierte anschließend Briefe in Lausanne, wo er 1888 das Lizentiat und 1892 mit einer bahnbrechenden Dissertation promovierte Le Pays de Vaud von 1789 bis 1791. Von 1886 bis 1892 war er Lehrer an der Kantonsschule in Lausanne und von 1899 bis 1909 unterrichtete er an der Volksschule. Ab 1892 lehrte er auch Schweizer Geschichte zum Universität Lausanne, zunächst als Lehrer und ab 1894 als außerordentlicher Professor. 1893 gründete er die Fachzeitschrift Revue historique vaudoise, dann 1902 Mitbegründer der Société vaudoise d'histoire et d'archéologie. Als Historiker veröffentlichte Maillefer viele Artikel über die Geschichte des Kantons Waadt.

Politiker

Kommunal- und Kantonspolitik

Neben seiner universitären Tätigkeit war Paul Maillefer 17 Jahre lang auch auf politischer Ebene aktiv. Er war zweimal Mitglied des Gemeinderates (Legislative) von Lausanne, das erste Mal von 1893 bis 1894 und ein zweites Mal von 1899 bis 1909. 1904 leitete er diese Versammlung. Von 1894 bis 1899 und von 1910 bis 1911 war er Stadtrat (Vorstand). Danach war er von 1911 bis 1921 Bürgermeister (syndic) aus Lausanne. Maillefer engagierte sich auch in der Waadtländer Kantonspolitik. So war er beispielsweise von 1897 bis 1899 und von 1912 bis zu seinem Tod 1929 Mitglied der member Grosser Rat von Waadt, die er 1919 leitete.

Bundespolitik

Vom 4. Dezember 1911 bis zu seinem Tod am 9. Januar 1929 war Maillefer Mitglied der Nationalrat, von dem er vom 6. Dezember 1926 bis 5. Dezember 1927 diente Vorsitzende früher gewesen. Er wurde erstmals in den Nationalrat gewählt Parlamentswahlen vom Oktober 1911, und wurde wiedergewählt 1914 19, 1917 19, 1919 19, 1922 19, 1925 und 1928. Bei der Bundestagswahlen von 1919 Maillefer kandidierte für den Rücktritt von Bundesrat Camille Decoppet Folgen. Wegen seiner antisozialistischen Ansichten, aber vor allem wegen seiner antideutschen Äußerungen während der kürzlich beendeten Erster Weltkrieg war er nicht, aber Ernest Chuard gewählt in der Bundesrat.

Wissenswertes

  • 1886 heiratete Maillefer seine Cousine Fanny Maillefer, eine Tochter von daughter Auguste Maillefer. Das Paar trennte sich 1898. Anschließend heiratete Paul Maillefer Henriette De Giez erneut.
  • Maillefer war Freimaurer.
Vorgänger:
Emil Hofmann
Präsident des Nationalrates
1926-1927
Nachfolger:
Rudolf Minger