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Paul Vitzthumb

Paul Vitzthumb (1751-1838) war ein Brüssel Zeichner und Maler, von dem außer seinem Namen und seinem Werk nur wenig bekannt ist.[1] Mit großartiger Präzision hat er das ehemalige Stadtbild eingefangen.

Leben

gemäß Louis Hymans war Paul Vitzthumb Paukenspieler im Orchester der Müntschouwburg, wo sein Vater Ignaz Vitzthumb bis 1791 Meister der Musik Ist gewesen.[2]

Arbeit

Ein halbes Jahrhundert lang, ungefähr von 1780 bis 1830, wanderte Paul Vitzthumb durch Brüssel und Umgebung, skizzierte mit Bleistift oder Pinsel die Denkmäler und malerischen Orte. Dank an lithographische Reproduktionen unter anderem Guillaume Philidor Van den Burggraaff und Alexandre Boens seine Arbeit wurde ab 1820 verbreitet.[3]

Weitere Schicksale der Sammlung

Nach seinem Tod hinterließ Vitzthumb seiner Wirtin zwei Alben mit Zeichnungen und Aquarellen. Sie lebte mit ihrem Mann zusammen -Blumenhändler in einem Vorort von Brüssel und war bekannt als "die Tochter von Marschall Massena". Aus unbekannten Gründen schenkte sie die Alben dem Steuereintreiber Alfred La Fontaine, der zur Arbeit ging Belgische Nationalbank und hatte eines Tages die Gelegenheit, die Sammlung dem Minister zu zeigen Jules Malou. Malou war beeindruckt und ließ La Fontaine versprechen, die Alben an die . zu verkaufen Königliche Bibliothek von Belgien Spenden. Als Ansporn machte Malou ihn zu einem seltenen Mercator-Globus Geschenk.

La Fontaine hielt sein Versprechen und am 2. März 1877 wurde Minister August Beernaert Übergabe der Werke an die Bibliothek. Louis Hymans ließ die wichtigsten Drucke für sein Werk fotografieren und kopieren copied Bruxelles à travers les âges (1883-85).[2]

2016 stellte die Königliche Bibliothek Belgiens die Sammlung digital zur Verfügung.

Externer Link

Literatur

  • Maurice Deflandre, Paul Vitzthumb. Le mainteneur des images de Bruxelles et du Brabant de Jadis, im: Le Folklore brabançon, Nr. 191, September 1971, S. 282-299-2
  • Christophe Loir, "Paul Vitzthumb", in: P. Delsaerdt et al., Les cent trésors de la Bibliothèque royale de Belgique, 2005, s. 77-78

Fußnoten

  1. Véronique Van de Kerckhof (2000), Le peintre et l'arpenteur. Bilder von Bruxelles et de l'ancien duché de Brabant, S. 121
  2. einbLouis Hymans (1884), "Paul Vitzthumb", in: Eugene Veron (Hrsg.), L'Art. Revue bi-mensuelle illustrée, Bd. XXXVI (Paris: M.J. Rouam), S. 187-190 - Weiterlesen Uni Heidelberg
  3. Jean-Marie Duvosquel, Jean Houssiau und Christophe Loir (2005), "Conserver par l'image le souvenir des quartiers et des monuments détruits. Le cas bruxellois (1695-1910)", in: Alexis Wilkin und andere (Hrsg.), La Zerstörung dans l'Histoire. Praktiken und Diskurs, S. 293-297
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