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Lithographie ist ein Grafik Technik, die zum Flachdruck gehört. Das Wort leitet sich von der ab Altgriechisch Wörter Lithographie (Stein) und γράφειν Graphein (Zeichnen/Schreiben) und bedeutet Lithografie.
Lithographie verwendet die Fett im Zeichenmaterial und im Druckertinte. Als Träger der Zeichnung dient einer bestimmten Art Kalkstein oder (heute) a beschichtet Metallplatte. Wenn die Zeichnung fertig ist, wird der Stein feucht gehalten und das Zeichenmaterial durch Druckfarbe ersetzt (siehe Technik). Mit einer Presse wird die eingefärbte Zeichnung übertragen auf Papier-.
Geschichte
Die Lithographie wurde zwischen 1794 und 1798 von . entwickelt Alois Senefelder. Er suchte nach einer Möglichkeit, seine geschriebenen Stücke zu vervielfältigen. Seinen ersten kommerziellen Erfolg erzielte er Ende des 18. Jahrhunderts mit der Veröffentlichung von Noten. Nach allerlei Experimenten hat er das zufällig entdeckt Solnhofener Kalkstein hervorragend als Bild- und Textträger fungieren könnte. Zufällig lebte er in Bayern, Süddeutschland, wo dieser "reine" Kalkstein weit verbreitet ist. Heutzutage wird es auch verwendet Aluminium und Plastik Platten.
Ab 1837 ermöglichte ein komplizierteres Verfahren den Mehrfarbendruck, so dass die Chromolithographie wurde geboren. In den folgenden Jahren entstand in Europa und anderswo ein Markt für erschwingliche „Ansichtsbücher“ mit Farbdrucken.[1]
Technik
Lithografie ist möglich, weil Fett und Wasser sich gegenseitig abstoßen. Ein passender Kalkstein ist mit einem Bild (Zeichnung) versehen. Dann wird die Zeichnung gemacht mit Arabisches gom fest oder fest (siehe Druckertinte). Das Zahnfleisch macht den Teil des Steins, der nicht aufgezogen wird, aufnahmefähiger für Wasser. A kann auch am Zahnfleisch befestigt werden Acid hinzugefügt wird. Nur Teile des Steins, die nicht markiert sind, werden von der Säure angegriffen. Dieser partielle Befall kann zu Höhenunterschieden führen.
Große Auflagen waren lange Zeit unmöglich, wenn man sich nur auf die fett- und wasserabweisenden Eigenschaften verließ. Wenn die Lithographie auf diese Weise angewendet wird, ist sie an einem Produkt mit einem sehr körnigen Endergebnis zu erkennen. Die Lithografie in den Händen eines Künstlers/Druckermeisters kann dagegen sehr detaillierte Nuancen aufweisen. Insbesondere monochrome Lithographien verraten, ob die Lithographie handwerklich angewandt wurde. Besonders die Übergänge zwischen Grautönen können dann samtweich sein. Das Papier kommt in direkten Kontakt mit dem Stein, daher sollte das Bild auf dem Stein Reflexion angebracht werden.
Lithografie ist der Vorläufer des Van Offsetdruck. Dabei stellte sich heraus, dass der Stein die Tinte viel besser auf ein Gummituch überträgt als direkt auf das Papier. Später stellte sich heraus, dass das Papier auch mehr Farbe aufnimmt als ein Gummituch. Neben einem besseren Druck war ein weiterer großer Vorteil, dass der Druck auf den Stein deutlich geringer sein konnte, was die Gefahr von Steinbruch und Beschädigung der Presse deutlich reduzierte. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Pressen mit großen Zylindern entwickelt, die eine sehr große Produktion erreichen konnten. Da es sich um ein indirektes Druckverfahren handelt, ist das Bild auf dem Stein nicht negativ, sondern lesbar. Das Bild wird auf dem Gummi gespiegelt.
Einführung in den Niederlanden
Rotterdam
Nachdem es bereits in England und Frankreich eingeführt worden war, erlebte Rotterdam die niederländische Premiere des Lithografieverfahrens. das aus Bayern Ursprung MusikverlagLouis Plattner (1767-1842) ließen sich um 1800 in der Maasstad nieder und heirateten dort 1802 Elisabeth Grimberg. Er war als Musikmeister und Ladenbesitzer für Musikinstrumente und ab 1808 auch als Musikdrucker und -verleger tätig. Er hatte Franz Anton Niedermayr passierte, war er gemeinsam mit dem Erfinder Senefelder ein Pionier auf dem Gebiet der Lithographie. Im Mai 1809 meldete Plattner seine ersten lithographierten Musikstücke bei der Königliche Bibliothek in Den Haag. Im selben Jahr reichte Plattner beim damaligen regierenden König eine Patentanmeldung ein Louis-Napoleon Bonaparteder ein Gesetz erlassen hatte, das es nach französischem Vorbild ermöglichte, neue Erfindungen, Entdeckungen und Verbesserungen durch a Patent. Der Patentanmeldung waren vier Drucke beigefügt, die höchstwahrscheinlich von dem in Rotterdam lebenden französischen Künstler stammen Simon Petit hergestellt wurden. Plattner gab in seiner Petition vor, Erfinder der Lithographie, ohne zu wissen, dass der König und seine Berater den Prozess bereits kannten. Im Jahr 1805 hatte Lodewijk tatsächlich während einer Demonstration in had München selbst auf Stein gezeichnet und auch 1809 war es so Musterbuch herausgegeben von Senefelder. Trotz Plattners etwas zweifelhafter Herangehensweise erhielt er im April 1810 ein Patent als einziger Lithograph in den Niederlanden für fünf Jahre. Musiknoten freigeben zu dürfen.
Amsterdam
Die erste Lithographie in Amsterdam scheint die des Deutschen E. Beijer gewesen zu sein, der 1816 zusammen mit dem Niederländer Abraham Vinkeles gegründet wurde. Vinkeles war der Sohn des Kupferstechers und Zeichners Reinier Vinkeles, aber er hatte nicht die Fähigkeiten seines Vaters. Beijer und Vinkeles druckten Musik, Kunstdrucke und kommerzieller Druck. 1817 übernahm der Buchhändler C.G. Sulpke, der das Unternehmen zwei Jahre später mangels professioneller Hilfe veräußerte, so dass es in den Besitz einer Buchdruckerei kam C. A. Spinne. Trotz Inanspruchnahme der Hilfe von Karl Senefelder, Bruder von Alois, ist das Steindruckgeschäft kein Erfolg.
Die Lithographie hatte in den Niederlanden einen guten Start, mit Arbeiten, die mit denen anderer Länder konkurrieren konnten, als 1827 die Firmen Desguerrois und Co. und Jobard ließ sich in Amsterdam nieder. Sie kamen aus Brüssel, wo die Lithographie bereits unter Pariser Einfluss weiterentwickelt wurde. Die Druckerei Senefelder ging später aus der Druckerei Desguerrois hervor. Über dem Eingang des alten Fabrikgebäudes in Amsterdam steht noch eine Statue von Alois Senefelder.
Den Haag
Den Haag belegte mit einem Steindrucker den dritten Platz in den Niederlanden. Der Franzose Duval de Mercourt gründete hier 1818 eine Druckerei und durfte Lithographie du Roic zu erwähnen. Duval erwarb seine Kenntnisse wahrscheinlich bei den Comte de Lasteyrie und G. Engelmann in Paris. 1820 nahm Daniel Abrahams die Königliche Steindruckerei Über. Abrahams arbeitete unter anderem mit dem Zeichner B. J. von Hove.
Anderswo in den Niederlanden
Im Nordbrabant hat die erste Lithographie-Presse in 's-Hertogenbosch stand. Jan Ferdinand Demelinne aus Rotterdam meldete sich 1821 in dieser Stadt als "Lithograph" an. Über ihn ist wenig bekannt. 1822 entstand in ontstond Dordrecht Steindruckerei Steuerwald, weil einige Artillerieoffiziere, darunter auch Steuerwald, eine kleine Steindruckmaschine zu Testzwecken anfertigen ließen. Sie ließen sich vom Buch leiten Vollständiges Lehrbuch der Steindruckerei von A. Senefelder. Herausgegeben von C.H.G. Steuerwald & Comp. 1826 entstand eine Sammlung von Baumstudien des Künstlers A. van der Koogh.
Außerdem wurde 1823 die Lithographie D.K. Müller & Co. im Arnheim und im selben Jahr Lithographie G.T.N. Suringar im Leeuwarden. 1869 wurde die Firma L. van Leer in der Grote Houtstraat 19 in 19 gegründet Haarlem eine Einrichtung für Chromolithographie. Aus Platzmangel kaufte das Unternehmen 1876 die heutige Spaarne 23 und baute auf dem dahinter liegenden Gelände in der Achterstraat (der heutigen Spaarnwouderstraat 5-7) einen neuen Farbsteindrucker. 1889 ging die Firma mangels Aufträgen in Konkurs und alle Gebäude wurden versteigert.
Belgien
Die ersten Lithographieaktivitäten im späteren Belgien fanden 1818 im Jahr 18 statt Brüssel Ort, wo Karl Senefelder, ein Bruder des Erfinders, Kurse gab und Drucke druckte. 1820 installierte François Willaume eine Lithopresse und verbündete sich mit Mademoiselle Caroline Chatillon, Maler, zum Magazin Journal des Modes Parisiennes auszudrucken und auszugeben. Inzwischen haben sich auch einige Drucker in anderen Städten niedergelassen: Dewasme in Tournai, Ubaghs in Antwerpen, Waucquiere in Berge (mons), Van den Steene im Brügge und Kierdorff im Gent. In Brüssel Lithograph Jobard 1821 die ersten auf Stein gezeichneten Platten von Jean Baptiste Madouder mit seiner Arbeit großen Erfolg hatte.
Moderne Anwendungen
Die Lithographie hat moderne Anwendungen, die man zunächst nicht erwarten würde. Viele Jahrzehnte nach der Erfindung der Lithographie benutzten die Menschen Elektronenröhren direkt oder direkt Strom. Kurz nach der Erfindung des Transistor fanden heraus, dass Techniken aus der Lithographie integrierte Schaltkreise gemacht werden könnte. Die Technik, Fotolithografie bezeichnet, besteht aus dem fotografischen Aufbringen der erforderlichen Muster in Schutzschichten auf der Kartoffelchips, werden die ungeschützten Teile dann der gewünschten Behandlung unterzogen. Niederländische Unternehmen, die sich mit der Entwicklung dieser Technologie befassen, sind ASML und Mapper-Lithographie. Die größten Unternehmen weltweit, die diese Technik anwenden, sind Intel und GlobalFoundries (der Fertigungszweig von AMD) in den Vereinigten Staaten, Samsung-Elektronik in Korea und TSMC in Taiwan. In den Niederlanden NXP Semiconductors (das Vorherige Philips Halbleiter) ist nach wie vor ein wichtiger Akteur.
Siehe auch
- Chromolithographie
- Zinkographie
- Fotolithografie
- Drucktechnik
- Druckraum
- Niederländisches Lithografiemuseum
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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