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Paula Gomes

Paulina Catharina "Paula" Gomes-van Achterberg (Batavia, 30. März 1922Rotterdam, 9. Juli 2013) war ein NiederländischSchriftsteller und Dichterin, die in ihre Kindheit eingetreten ist Niederländisch-Ostindien verbraucht.

Ihre Kindheit in Niederländisch-Ostindien, die Erlebnisse während und kurz nach der Japanische Besatzung und die gezwungen Repatriierung in die Niederlande beeinflusste die Themen in ihrem späteren Werk stark.

Jugend in Niederländisch-Ostindien

Da ihr Vater wegen seiner Arbeit oft versetzt wurde, hat Paula Gomes an vielen Orten in Niederländisch-Indien gelebt. Die Familie bestand aus einem holländischen Vater, einer indonesischen Mutter, Paula und ihrem älteren Bruder. Sie hatte bis zum Krieg eine glückliche Kindheit (Erinnerungen sind in ihr Kinderbuch "Aapje, aapje" eingearbeitet), wo jedoch die Grausamkeit ihres Vaters gegenüber ihrem älteren Bruder einen Schatten darüber wirft (siehe Korrespondenz mit Rudy Kousbroek "Verlorener Goeling").

Während des Krieges war sie interniert in einem Japanisches Lager, das unter anderem in ihren drei Romanen "Sudah, lass mich", "Kind mit der Clownspuppe" und "Wer nicht in seinem Land leben kann" thematisiert wird.

In Begleitung der britischen Armee reiste Gomes nach Singapur. Nach einem abrupten Abschied von ihrem britischen Freund musste sie von dort per Schiff in die Niederlande aufbrechen.

Die Niederlande

In den Niederlanden ging Gomes mit dem Bruder ihres Vaters hinein Vasen wohnen. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Jan Reyer Gomes (1914-1996) kennen.

Sie entschied sich, den Schriftstellerberuf wieder zu ergreifen und engagierte sich von ihrer neuen Heimat Rotterdam aus auch in kreativen und ausdrucksstarken Sprachentwicklungsworkshops an Grundschulen und für Erwachsenengruppen. Sie unternahm viele Reisen unter anderem nach Frankreich und Griechenland, vor allem aber in ihr Heimatland, die aktuelle Indonesien. Diese Reisen nach Indonesien und das Schreiben von Gedichten und Romanen ermöglichten es ihr, trotz der Narben, die sie sich in ihren frühen Jahren zugezogen hatte, das Leben und die Funktion wieder aufzunehmen. Dazu haben sicherlich ihr Humor, ihre Intelligenz und ihre Lebensfreude beigetragen.

Bis ins hohe Alter hielt sie Vorträge bei Veranstaltungen wie dem Pasar Malam Besar und der Indische Winternacht zu Den Haag.

Paula Gomes hielt zu Lebzeiten jahrzehntelang den 30. März 1932 als Geburtsdatum fest. Es stellte sich heraus, dass es 1922 war. Sie starb am 9. Juli 2013 im Alter von 91 Jahren. "Ein Reisvogel ist weggeflogen".

Thema

Wiederkehrende Themen im literarischen Werk von Paula Gomes sind Vertreibung, Abschiedsschmerz, Angst und Kraft aus kleinen Dingen schöpfen.

Literaturverzeichnis

  • Bambus raschelt im Westen (1964)
  • Der Esel (1966)
  • Der Name des Besitzers ist Wouter (Kinderbuch 1967)
  • Gefangeneninsel (1970)
  • Sei ein Passant (1974)
  • Sudah, Nevermind (1975)
  • Piet geht zum Horizont (Kinderbuch 1977)
  • Das Kind mit der Clownpuppe (1987)
  • Wer kann nicht in seinem Land leben (1988)
  • Die Belle-Bombe (1990)
  • Ich esse einen Tiger (Kinderbuch 1992)
  • Tropenkind (1992)
  • Affe, Affe (Kinderbuch 1994)
  • Ich komme und gehe (1996)
  • Streunende Katze in Piräus (1997)
  • Verlorener Göling (1998)
  • Die Geschichte der Muschel (2002)
  • Das Echo bleibt (2005)
  • Alles eine Kiste (Hörbuch 2007)

Externe Links