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Pauline Catherine Westerman (Schiedam, 1957) ist Niederländer ProfessorRechtsphilosophie.
Werdegang
Westerman studierte nach der High School (Gymnasium α) Philosophie zum Universität Groningen. 1997 promovierte sie zum Thema Der Zerfall der Naturgesetztheorie an derselben Universität. 1992 wurde sie zur Assistenzprofessorin für Rechtsphilosophie an der Universität Groningen und 2001 zur Professorin berufen.
Forschung
Westermans Forschung konzentrierte sich zunächst hauptsächlich auf die Ideengeschichte des Rechts. Später interessierte sie sich mehr für das Wesen des Rechts selbst, als formales, prozedurales und öffentlich erklärtes System. Anschließend beschäftigte sie sich mit alternativen Regulierungsformen wie Rahmenrichtlinien und Sorgfaltspflichtbestimmungen und den damit verbundenen Formen des Vollzugs und der Sanktionen. Dies brachte sie auch in das Feld der Diskussion um die Methodik der Rechtswissenschaft. Die Relativierung der Bedeutung von Regeln und Verfahren findet ihrer Ansicht nach ein Gegenstück in der Relativierung rechtswissenschaftlicher Methoden.
Bildung
Westerman lehrt hauptsächlich im Bereich Rechtsphilosophie und Standardisierung.
Andere
Neben ihrer Forschung und Lehre ist oder war Westerman u.a. Vorstandsmitglied der Association for the Philosophy of Law, Mitglied des Executive Committee der International Association for Philosophy of Law and Social Philosophy, Programmmanagerin für der Akademie für Gesetzgebung, Herausgeber von Rechtsleer Magazijn Themis en van Legisprudence (jetzt: Theorie und Praxis der Gesetzgebung), Direktor der Graduiertenschule der Juristischen Fakultät und Mitglied des KNAW.
Veröffentlichungen
Westerman hat über 100 Artikel oder Bücher zu den Kernbereichen ihrer Forschung veröffentlicht: „Alternative Formen der Gesetzgebung und Regulierung“, „Methoden der Rechtswissenschaft“, „Die Bedeutung von Verfahren“ und „Geschichte der Ideen“. Darüber hinaus hat sie im Zusammenhang mit ihrer Lehre mehrere Werke zur Rechtsphilosophie veröffentlicht.