WikiDer > Peering
spähen tauscht aus Online-Datenverkehr zwischen Anbietern. Dies geschieht in der Regel an Orten, an denen sich viele Anbieter versammeln, wie z AMS-IX im Amsterdam und BNIX im Brüssel. Wenn Verkehr über eine Vermittlungsstelle ausgetauscht wird, heißt es öffentliches Peering. Größere Anbieter haben oft ein gemeinsames Kabel zwischen ihren Geräten; dann spricht man von privates Peering.
Der Vorteil von Peering besteht darin, dass Anbieter den für einen Kollegen in der Nähe bestimmten Datenverkehr nicht über ein Rückgrat-oder Transit-Anbieter lenken müssen, aber über diese relativ billigere und oft schnellere Route. Zu diesem Zweck können die Beteiligten einen Peering-Vertrag aufsetzen, der die Vereinbarung festlegt. Dies wird aber oft unterlassen, oft von kleineren Anbietern. Fast jedes (westliche) Land hat einen oder mehrere öffentliche Peering-Punkte. Ebenfalls Rotterdam, Den Haag, Groningen und Enschede haben einen Peering-Punkt Diese (normalerweise kleineren) öffentlichen Peering-Punkte bieten lokale Peering-Dienste über ihr eigenes Netzwerk (wobei beide Parteien, die Daten austauschen möchten, mit demselben Netzwerk verbunden sein müssen), aber heutzutage ist es oft möglich, sich von einem zugehörigen Standort aus mit ein anderer öffentlicher Peering-Punkt wie der AMS-IX, NDIX, R-IX, GN-IX oder NL-IX. Es gibt auch welche Anbieter die Peering-Dienste aus ihrem eigenen Rechenzentrum anbietet.
Neben der Möglichkeit des Fernzugriffs auf die LAN eines (großen) Peering-Standorts gibt es noch einige Initiativen, bei denen Peering-Dienste ohne einen zentralen Peering-Punkt angeboten werden: via VPNs über -zum Beispiel- a MPLS Netzwerk wird Verkehr zwischen Parteien ausgetauscht, die physisch weit voneinander entfernt sind, auch international.