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Perron Nul

Plattform Null war der Name der Seite neben dem Hauptbahnhof im Rotterdam wo in den Jahren zwischen 1987 und 1994 Heroinsüchtige ihr Methadon erhalten und frei verwendet.

Platform Nul ist ein Synonym für eine sehr turbulente Zeit in der jüngeren Geschichte von history Rotterdam. Es begann 1987 mit einem Projekt von PastorHans Visser des Pauls Kirche die neben dem Bahnhof mehrere obdachlose Suchtkranke aufnehmen wollten. In dieser Zeit gab es viel Ärger im und um den Bahnhof von Rauschgiftsüchtige, Händler und alles drumherum. Die Süchtigen bekamen einen Platz auf dem Parkplatz neben dem Bahnhof, wo sie Methadon wurde zusammen mit sauberen Spritzen zur Verfügung gestellt. Sie konnten diese Medikamente hier frei konsumieren.

Nach einiger Zeit stellte sich jedoch heraus, dass dies eine Sogwirkung hatte. Süchtige von überall Die Niederlande, auch von weit über die Landesgrenzen hinaus, angereist und nahm diesen Service in Anspruch. Irgendwann lagerten hier etwa tausend Schwersüchtige. Dies verursachte viel Ärger für die vielen Bahnreisenden und die Menschen, die im und um den Bahnhof ihren Lebensunterhalt verdienten.

Der wachsende Protest erreichte 1992 einen Höhepunkt, als eine Gruppe von Marinesoldaten wollte den Platz "aufräumen". Die Aktion wurde in letzter Minute durch einen Hinweis an die Polizei vereitelt. Taxifahrer halfen einigen Marines, der Polizei zu entkommen, und einen Tag später flogen sie ein kleines Werbeflugzeug mit der Aufschrift "Danke Marines!".[1]

Rund um den Bahnsteig Nul wurden Zäune errichtet, die sich nun auf fast den gesamten Parkplatz daneben erstreckten Großhandel Gebäude. Aber die Belästigung ging weiter. Die Kategorie der schweren Süchtigen, die auf die Plattform Nul kamen, bestand aus Menschen, die normalerweise psychisch krank waren und die Passanten aufgrund ihres unberechenbaren Verhaltens Angst einflößten.

Bürgermeister Brombeerpfeffer ordnete den Abbau des Unterstandes an. Gegner, darunter insbesondere Hans Visser, wiesen darauf hin, dass die Süchtigen mit allen Konsequenzen über die Stadt schwärmen würden, solange es keine alternative Unterkunft gebe. Trotzdem wurde Platform Zero am 13. Dezember 1994 endgültig geschlossen.

Die drogenbezogenen Probleme um Rev. Vissers Pauluskerk und in benachteiligten Gebieten wie spangen und der Millinxbuurt stieg danach rapide an.