WikiDer > Perry George Lowery

Perry George Lowery

Perry George Lowery (Topeka, 11. Oktober1869[1]Cleveland, 15. Dezember1942) war ein amerikanischKomponist, Dirigent, Kornettspieler und ZirkusMusiker von Afroamerikaner Abstammung.

Lebenszyklus

Lowery stammte aus einer musikalischen Familie. Er studierte an der Bostoner Konservatorium im Boston. Er spielte als Kornettist in der "W. I. Swain's Original Nashville Students' Coloured Comedy Company" und leitete Zirkusorchester in Kleinstädten, weil Afroamerikaner in Großstädten (noch) nicht als Bandleader auftreten durften. Später konnte er in lokalen und regionalen Konzertbands spielen, in denen auch andere dunkelhäutige Musiker mitwirkten. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts durfte er als Afroamerikaner und Konzertband dirigieren. Während dieser Zeit wurde er auch als Kornettist in städtischen Opernorchestern engagiert. Später spielte er in der Madison Square Garden im New York City und wurde von mehreren Pressekritikern als Größter farbiger Kornett-Solist der Welt[2] oder wenn Angel Gabriels rechte Hand von W.C. praktisch[2] gemeint.

1904 gründete er seine eigene "P. G. Lowery Vaudeville Company".

Er war Mitglied vieler Zirkusorchester und reiste zwischen 1880 und Anfang des 20 Zweiter Weltkrieg zuerst von den Nordstaaten, den Mittlerer Westen und den Westen der Vereinigten Staaten und später vom Westen bis zur Ostküste. Von 1919 bis 1931 war er Dirigent der Zirkusringling Brothers, Hagenbeck-Wallace und Barnum & Bailey Scott Joplin komponiert und arrangiert für die Orchester und Ensembles unter der Leitung von Lowery.

Als Komponist schrieb er Werke für seine Ensembles und Orchester, die in de 1905 zusammengesetzt Prinz von Decorah Galop ist die bekannteste Komposition.

Literaturverzeichnis

  • Clifford Edward Watkins: Showman: Das Leben und die Musik von Perry George Lowery, Univ. Press of Mississippi, 2003. 164 S., ISBN 978-1-617-03445-9
  • Clifford Edward Watkins: Perry George Lowery: Der größte farbige Kornett-Solist der Welt: Test mit den Nashville-Studenten, EdCliff-Veröffentlichungen, 1996.
  • Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
  • Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Erbe-Enzyklopädie der Bandmusik: Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integrity Press, 1991, ISBN 0-918048-08-7

Externe Links