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EIN Kerosinlampe ist eine Lampe, bei der das Licht durch Verbrennung von Kerosin (Petroleum). Petroleumlampen wurden 1859 als Nachfolger der Öllampe, mehrere Jahrzehnte vor der Entstehung der elektrisches Licht. Die Lampe hat einen Baumwollstrumpf, der im Petroleum hängt und so durch kapillar Betrieb nervt. Ein Stück des Dochts kann zwischen einem Metallgehäuse nach oben oder unten gedreht werden, wodurch die Flamme höher oder niedriger brennt. Die Lampe kann ausgeschaltet werden, indem man den Docht nach unten dreht, bis die Flamme erlischt.
Öllampe | Strumpf in einem Kosmosbrenner | Sturmlampe | Unzureichendes Licht und Brandgefahr. Knappheit: Deutschland in 1949 |
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Es gibt verschiedene Arten: es gibt die flacher Brenner, wobei der Strumpf, wie der Name schon sagt, flach ist. Dadurch wird das Licht ungleichmäßig um die Lampe verteilt: Die Lichtmenge hängt von der wahrgenommenen Breite der Flamme über dem Docht ab. An einer Kosmosbrenner, Idealer Brenner und Matador-Brenner ein rund gefalteter Docht wird verwendet, damit das Licht schön gleichmäßig scheint. EIN Kosmosbrenner hat keinen Flammenverteiler. Bei der Idealer Brenner, und Matador-Brenner Die Sicherung befindet sich zwischen zwei konzentrischen Rohren, wobei zusätzliche Luft durch das Innenrohr zugeführt wird. Deshalb heißt es auch zentraler Entwurf Brenner. Diese arbeiten zusammen mit einem sogenannten Flammenverteiler die über der Sicherung angebracht ist. Dieses Flammenverteiler sorgt für eine gleichmäßige Verbrennung und eine Flammenform, die viel Licht spendet. Das Lampenglas trägt maßgeblich zum guten und geruchsarmen Brennen der Lampe bei.
Flachbrenner arbeiten mit einem birnenförmigen Glas oder Wiener Glas.Kosmosbrenner arbeiten mit einem speziellen Kosmos Glas, ebenfalls Prise Glas erwähnt. Dies ist ein gerades Glas mit einer Verengung (Prise) auf Höhe der Flamme Ideale Brenner und Matador Brenner arbeiten mit einem Bauchglas, ebenfalls Matador-Glas erwähnt. Ein Glas mit einer kugelförmigen Verdickung auf Höhe der Flamme.
Lampengläser für Kosmos-Brenner, Ideal-Brenner und Matador-Brenner haben einen relativ langen "Kamin". Durch die Hitze der Flamme entsteht dabei ein starker Zug, der notwendig ist, damit diese Lampen mit viel Licht und wenig Geruch gut brennen.
Es gibt Petroleumlampen mit einem Mantel, der durch eine Flamme aus dem Docht erhitzt wird, was für eine Petroleumlampe ein sehr helles Licht gibt. Dieser Lampentyp produziert auch weniger fettigen Ruß. Bekannt sind die Aladdin Lampen.
EIN Sturmlampe ist relativ unempfindlich gegen Windböen.
Lampen für den Einsatz an Bord von Schiffen und Fahrzeugen sind in der Regel kardanisch aufgehängt, um zu verhindern, dass das Öl bei Bewegungen aus der Lampe austritt.
Schließlich gibt es auch Petroleumlampen, bei denen der Brennstoff unter Druck gesetzt, begast und mit der Hitze der Flamme einen Mantel glühen lässt. Diese Lampen spenden oft viel Licht.
Ab Ende des 19. Jahrhunderts war die Petroleumlampe die Glühbirne unterdrückt. In einigen dünn besiedelten Gebieten, in denen es nicht rentabel ist, in jedem Haus Strom zu installieren, werden noch Kerosinlampen als Lichtquelle verwendet.
Eine Petroleumlampe sollte nie unbeaufsichtigt brennen: Die Lampe hat die Tendenz, nach dem Anzünden langsam aber sicher heller zu brennen, wodurch die Temperatur stark ansteigen und eine Brandgefahr darstellen kann.
Siehe auch
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