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Phineus | ||||
| Φινεύς | ||||
| Phineus | ||||
| Ursprung | griechische Mythologie | |||
| Verband | König von Salmydessos, Argonauten-Saga | |||
| Literarische Quellen | Argonautik, Bibliothekar | |||
| Beziehung | ||||
| Eltern | Agenor | |||
| Partner | Kleopatra, Idaea | |||
Befreiung des Phineus, Druck von Bernard Picart | ||||
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Phineus (Altgriechisch: Φινεύς) ist eine Figur aus dem griechische Mythologie.
Er war ein Sohn von Agenor, und König von Salmydessos im Thrakien. Auf Betreiben seiner zweiten Frau Idaea ließ er seine Söhne aus erster Ehe blenden. Für diese Gräueltaten wurde Phineus von den Göttern selbst mit Blindheit bestraft (er erhielt aber auch prophetische Gaben) und wurde ständig von den Harpyiendie sein Essen mit ihrem Dung raubten oder verunreinigten. Die Pest endete, als die Argonauten auf dem Weg zu Kolchis (auf der Ostseite des Schwarzes Meer), und Zetes und Calais Phineus' Angreifer verjagten. Im Gegenzug gab Phineus seinen Rettern hilfreiche Anweisungen für ihre weitere Reise.
In der bildenden Kunst wird Phineus zusammen mit den Harpyien, die sein Essen rauben, als alter blinder Mann mit Bart dargestellt (z. B. auf einem schwarzfigurigen Teller von ca. 520 v Würzburg).
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