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Pierre Pierrard (Roubaix, 26. Februar1920 - Paris, 8. Dezember2005) war ein französischer katholischer Historiker.
1965 promovierte Pierrard Vie ouvrière à Lille sous das Zweite Reich (Arbeitsleben in Lille unter dem Zweites Reich), was für großes Aufsehen sorgte. In seiner historischen Forschung hat er sich einer kritischen Auseinandersetzung mit der Rolle der katholische Kirche relativ zu Arbeiterbewegung. Dabei untersuchte er vor allem die Entwicklungen in der Norddepartement im 19. und 20. Jahrhundert. Laut Pierrard hat die katholische Kirche während des gesamten 19. Jahrhunderts die Industrialisierung und den Aufstieg der Arbeiterklasse nicht akzeptiert. Laut Pierre Pierrard konnte der Katholizismus nur dank der Gesetz von Combes 1905 und Wiederaufbau nach der Erster Weltkrieg.
Pierrard lehrte Zeitgeschichte an der Institut Catholique de Paris in Paris. Als katholischer Historiker sprach er sich für ein radikales kirchliches Engagement für die Armen aus. Er unterstützte die Positionen des französischen Bischofs Mgr. Jacques Gaillot. Pierre Pierrard trug auch zum interreligiösen Dialog bei, insbesondere zur Annäherung zwischen Katholiken und Juden.
1984 erwarb Pierrard dieard Grand Prix Catholique de litterature für seinen Job L'Eglise et les ouvriers (Die Kirche und die Arbeiter).