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Piet Soer

Piet Soer (Eursinge (Havelte) 4. Januar1903 - Brilon, 6. April1935) war ein Niederländisch Pilot, bekannt als Co-Pilot des berühmten Weihnachtsfluges der "Pelikan1933 neben Iwan Smirnoff.

Piet Soer wuchs nach dem frühen Tod seiner Mutter bei seiner Großmutter auf. 1919 meldete er sich freiwillig zum Militärdienst. Zwei Jahre später wurde er dem Luftfahrtabteilung auf Fliegerhorst Soesterberg 1924 erwarb er seinen Pilotenschein. Am 10. März 1927 wurde er als Pilot bei der KLM. Sein berühmtester Flug war der des Züchter F.XVIII "Pelikan" 1933. Zusammen mit Iwan Smirnoff, C. H. van Beukering und J. Grosfeld legten sie die Strecke Amsterdam - Batavia die Post vor Weihnachten zuzustellen.

Unfall mit der "Lerche"

Am 6. April 1935 brach Piet Soer mit dem Züchter F.XII "Lerche" unten am Burgberg in der Nähe von Brilon (Sauerland). Keiner der Passagiere überlebte die Katastrophe, unter den Passagieren war auch der Sohn des Amsterdamer Bürgermeisters Willem de Vlugt.

Am Samstag 6. April 1935 startet die Fokker F.XII mit Start Flugzeugregistrierung "PH-AFL" vom Flughafen Prag für die Reise nach Rotterdam. Nach dem Zwischenstopp in Halle-Leipzig geht es auf die Strecke nach Essen, endet aber bei sehr schlechtem Wetter. Ein heftiger Schneesturm tobt, die Sichtweite beträgt bis zu 200 Meter. Die Schlussfolgerungen der offiziellen Untersuchung: "Es muss eine schwerwiegende Ursache gegeben haben, die den Piloten veranlasst hat, mit Bodensicht zu fliegen." Als mögliche Ursachen für diesen Tiefflug werden eine Reihe von möglichen Ursachen genannt, wie zum Beispiel ungenügend funktionierende Triebwerke und die Angst vor Eisbildung. Die wahre Ursache wurde nicht ermittelt, aber die Compiler des Berichts nennen als wahrscheinlichste Ursache zu tief fliegen, um Bodensicht zu erlangen.

Auszeichnungen

Wissenswertes

  • Im Havelte auf dem nach ihm benannten Platz steht ein Denkmal zur Erinnerung an Piet Soer.
  • Die Crew ist zusammen begraben auf Friedhof Zorgvlied

Literatur

  • Piet Soer und andere von der alten Indien-Route (J.H. Frenken, 1995 Verlag Davidhuis, ISBN 9073251028)