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Piet van Moock | ||||
| Vollständiger Name | Pieter James van Moock | |||
| Geboren | 10. März1915 | |||
| Verstorben | 25. August1988 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Filmproduzent | |||
| Genre | Dokumentation | |||
| Filme | Spiegel von Holland, das niederland, Die Realität von Karel Appel | |||
| Auszeichnungen | ||||
| Grand Prix du Court Metrage | 1951 | |||
| Silberner Bär | 1961 | |||
| Silberner Bär | 1962 | |||
| (und) IMDb-Profil | ||||
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Pieter (Pete) Jacobus van Moock (Amsterdam, 10. März1915 - Dort, 25. August1988) war ein Holländer Filmproduzent, Direktor und Kameramann. Er war Gründer von NV Forum Filmproduktionen. Van Moock ist vor allem als Produzent von Dokumentarfilmen und Filmen von . bekannt Bert Haanstra.
Biografie
Piet van Moock war ursprünglich Musiklehrer. 1945 wurde er Theaterdirektor Kultur in Amsterdam, das ehemalige Thalia-Theater in der Tolstraat 160. Dies war hauptsächlich ein Theater für Kabarett und Kabarett, aber ab dem 29. März 1946 wurde es als Filmtheater betrieben. Das Management bestand aus Van Moock und Wim Hülshoff Pol, der Direktor von Kino de Uitkijk. Van Moock war von 1948 bis 1953 auch im Vorstand von De Uitkijk. Außerdem leitete Van Moock eine Zeitlang die Vertriebsgesellschaft Zentralstelle für Ligafilme. Diese Firma stammt aus Die Niederländische Filmliga (1927-1933).
In den späten 1940er Jahren gründete Van Moock die Nederlandse Filmmaatschappij NV "Forum" auf (NV Forum Filmproduktionen). 1948 koproduzierte er mit der French Film Company Society d'Artisans d'Art du Cinema der Farbfilm Delft, Regie Van Moock mit Francis Hubby und Lucien Rigaux und mit Kameraarbeit von André Dantan und F.H. mewissen. Es war ein Film über niederländische Maler im 17. Jahrhundert. Van Moocks Werk wurde stark von De Nederlandse Filmliga beeinflusst. 1952 produzierte er den kurzen Musikfilm Schlag die Trommeln vom ehemaligen Filmliga-Vorstandsmitglied Mannus Franken. Dieser Film wurde von der Stiftung für kulturelle Zusammenarbeit zwischen den Niederlanden, Indonesien, Suriname und den Niederländischen Antillen. NV Forum Film Productions wurde 1967 aufgelöst.
Um 1950 wurde Van Moock zum Zentrum einer Gruppe aufstrebender Filmemacher, zu diesem Zweck in unterschiedlicher Zusammensetzung Ytzen Brüssel, Eddy van der Enden, Bert Haanstra, Peter Staugaard, Fred Tammes und Wim van der Velde gehörte. Van Moocks Wohnhaus an der Quellijnstraat in Amsterdam und sein Produktionsbüro in einem Gartenhaus hinter einem Gebäude an der Herengracht wurden zu ständigen Treffpunkten. Piet van Moock, der selbst erst kurze Zeit in der Filmwelt tätig war, wurde Bert Haanstras Mentor. 1950 gab Van Moock Haanstra die Gelegenheit, einen Film über ein Thema seiner Wahl zu drehen. Es wurde der erfolgreiche Film Spiegel von Holland, der 1951 de Grand Prix du Court Metrage gewonnen am Filmfestspiele von Cannes. Obwohl Haanstra und Van Moock bei einigen Produktionen noch zusammenarbeiteten, kam es oft zu Meinungsverschiedenheiten, die schließlich Ende der 1950er Jahre zur Spaltung führten.
Nächster Spiegel von Holland auch andere Produktionen von Van Moock erhielten Filmpreise. Das Tiefland von George Sluizer habe die Silberner Bär in dem Berliner Filmfestspiele, genauso wie Die Realität von Karel Appel von Jan Vrijman. Letzterer Dokumentarfilm hat auch zahlreiche andere internationale Filmpreise gewonnen.
Van Moock war nicht nur Filmemacher, sondern auch Lehrer und stellvertretender Direktor der Niederländische Filmakademie und Vorstandsmitglied des niederländischen Berufsverbandes der Film- und Fernsehmacher (NBF).
Privat
Van Moock war am 4. Dezember 1940 mit Maria Antonia Volkers (1913-2003) verheiratet. Sie waren die Eltern des bildenden Künstlers Pyotr van Moock.
Filmografie
- Produktionen von Piet van Moock
- Delft, Stadt Vermeer (1948), Regie: Francis Hubby, Lucien Rigaux und Piet van Moock
- Bauer Pietersen hat voll ins Schwarze getroffen (1949), Regisseur Ytzen Brüssel
- Spiegel von Holland (1950), Regisseur Bert Haanstra
- Hallo, hallo, hier R.P. 10 (1950), Regie Peter Staugaard
- Niederländische Skulptur im späten Mittelalter (1951), Regie: Bert Haanstra und Hans Sibbelee
- Panta Rheic (1952), Regie: Bert Haanstra
- Deichbau (1952), Regie: Bert Haanstra
- Schlag die Trommeln (1952), Regisseur Mannus Franken
- Volle Leistung...!/Die Herstellung von Stork-Ricardo-Dieselmotoren (1955), Ausführender Produzent Bert Haanstra
- tros (1956), Regie: Wim van der Velde
- Harmonie in der Industrie (1959), Regie: Piet van Moock
- Das Tiefland (1961), Regisseur George Sluizer
- Die Realität von Karel Appel (1962), Regisseur Jan Vrijman
- Am liebsten in Leeuwarden (1962), Regie: Piet van Moock
- Tor Europas (1962), Regie: Ytzen Brusse
- Im Dunkeln spielen - Der Poet Pierre Kemp (1967), Regie: Corinne du Mée-van Moorselaar
- Filme aus der Produktion von Piet van Moock
- Fanfare (1958), Regie: Bert Haanstra
- Der Fall MP (1960), Regie: Bert Haanstra
- Rifi in Amsterdam (1962), Regie: Giovanni Corporal (alias John Corporal)
1963 filmte Van Moock ein Interview mit Gerrit Rietveld. Der Soundtrack dieses Films ist leider verloren gegangen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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