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Pim Haak | ||
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| Willem Elize Haak | ||
| Geboren | 19. April1934 (Haarlem) | |
| Staatsangehörigkeit | ||
| Alma Mater | Universität Amsterdam | |
| Funktionen | ||
| ←2000–2004→ | Präsident der Oberster Gerichtshof der Niederlande | |
| ←1992–2000→ | Vizepräsident der Oberster Gerichtshof der Niederlande | |
| ←1981–1992→ | Stadtrat im Oberster Gerichtshof der Niederlande | |
| 1979–1981 | Generalstaatsanwalt am Obersten Gerichtshof der Niederlande | |
| 1976–1979 | Stadtrat bei der Berufungsgericht Amsterdam | |
| 1972–1976 | Richter am Gericht von Amsterdam | |
| 2004–2007 | Präsident der Beschwerdekammer der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt | |
| 1981–2009 | Mitglied der Beschwerdekammer der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt | |
| 2004–2013 | Anstellungsbehörde von dem Iran-United States Claims Tribunal | |
| Liste der Präsidenten des Obersten Gerichtshofs der Niederlande | ||
Willem Elize (Pim) Haak (Haarlem, 19. April1934) ist ein niederländischer Rechtsanwalt. Von April 2000 bis Mai 2004 war er Präsident der Oberster Gerichtshof der Niederlande.
Haak wurde in Haarlem geboren und wuchs als jüngster in einer Familie mit vier Kindern auf und ging in die Coornhert Lyzeum. Er studierte Theologie und Rechtswissenschaften an der Universität Amsterdam. Von 1963 bis 1972 war er Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Transportrecht und Internationales Privatrecht.
1972 wurde er Richter am Gericht in Amsterdam, 1976 wurde er Richter am dortigen Berufungsgericht. 1979 folgte seine Ernennung zum Rechtsanwalt beim Obersten Gerichtshof. 1981 wurde er Richter am Obersten Gerichtshof und 1992 Vizepräsident. Am 1. April 2000 trat er die Nachfolge von Herrn S.K. Martens als Präsident des Obersten Gerichtshofs der Niederlande. Er blieb es bis zum 1. Mai 2004; er legte daraufhin sein Amt wegen Erreichens der gesetzlichen Altersgrenze von 70 Jahren nieder.
1995 wurde Haak Vorsitzender eines vom Justizminister eingesetzten Ausschusses, der untersuchen sollte, wie die stark gestiegene Zahl von Kassationsstrafverfahren effizienter, aber ohne Rechtsschutzverlust bearbeitet werden könnte. Fast alle Vorschläge wurden von der Regierung angenommen und im Jahr 2000 in Kraft getreten.
Von 1981 bis 2009 war Haak Mitglied der Berufungskammer der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt im Straßburg (Rijnvaarthof), zunächst als stellvertretender Richter, später als Richter und von 2004 bis 2007 als Präsident. Er diente auch mehrere Jahre am Court of Discipline, dem höchsten Disziplinarrichter der Anwaltschaft. Von 2004-2013 war er Anstellungsbehörde im Auftrag der Iran-United States Claims Tribunal, zu diesem Zweck vom Generalsekretär der Ständiges Schiedsgericht in Den Haag.
Er war auch Vorsitzender der Fondation Custodia (Kunstsammlung Frits Lugt in Paris), stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Institut Neerlandais in Paris, Sekretär der Niederländischen Anwaltsvereinigung, Mitglied des Aufsichtsrats der Nichtlebensversicherung, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Internationalen Rechtsinstituts, Vorsitzender der Amsterdamer Anwaltskammer "Notariatsvereinigung", Vorsitzender des Berufungsausschusses von des Niederländischen Instituts für Psychologen und Vorsitzender des Rates für Justizbeamte in der Ausbildung.
Haak heiratete Cornelia Jaccoba van Heek (1941), Tochter des Soziologen Prof. Dr. Frederik van Heek (1907-1987).
Auszeichnungen
- 1991: Ritter in dem Orden des Niederländischen Löwen
- 2004: Kommandant in dem Orden von Oranien-Nassau
- 2004: Offizier in dem Ehrenlegion
Quellen
- Europäisierung des niederländischen Rechts. Entwurf vorgelegt Mr. WIR. Haken, Kluwer, Deventer, 2004, herausgegeben von G.J.M. Corstens, W.J.M. Davids und M. I. Veldt-Foglia, ISBN 9013011551 [Bibliographie W.E. Haken: p. 480-485];
- Prozessführung in Rheinschifffahrtsfällen, W. E. Haak und B. C. de Savornin Lohman, Sdu Publishers, Den Haag 2008, ISBN 978 90 12 38111 6 ; [1][toter Link]
| Vorgänger: S. K. Martens | Präsident des Obersten Gerichtshofs der Niederlande 2000–2004 | Nachfolger: W.J.M. Davids |