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Punkt Rosee | ||||
| Koordinaten | 47° 50′ N, 59° 23′ W | |||
| Land | Kanada | |||
| Meer | Sankt-Lorenz-Bucht | |||
| Karte | ||||
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Punkt Rosee (Französisch: Pointe Rose) ist ein Landspitze in der Nähe des Dorfes Millville im äußersten Südwesten der kanadisch Insel Neufundland.
Im Jahr 2015 wurde Point Rosée zu einer möglichen zweiten Siedlung der erklärt Wikinger in Nordamerika (nach dem auch Neufundland-Standort von L'Anse aux Meadows). Archäologische Ausgrabungen widersprachen dem zugegebenermaßen und der Abschlussbericht 2017 wies darauf hin, dass es an der Stätte keine historische menschliche Präsenz gab.[1][2]
Erdkunde
Point Rosee befindet sich in der Codroy-Tal, nordwestlich von Grand Codroy-Mündung. Das Kap liegt 3 km südwestlich der Stadt de Millville und 3 km westlich von Provinzpark Codroy Valley. Es ist einer der westlichsten Punkte von Neufundland, nur der nächste Kap Anguille ist noch weiter westlich.
Ausgrabungen
Professor Sarah Parcak und ihr Team wählten den Standort aus, nachdem sie die Region mit Satelliten abgesucht hatten.[3] Immerhin gibt es seit einiger Zeit den Verdacht, dass es in Kanada noch andere Wikingerstätten (neben der von L'Anse aux Meadows) gibt. Erste Ausgrabungen im Jahr 2015 verursachten die Degeneration von Eisenfelsen, und ein zerbrochener Stein (möglicherweise als primitiver Herd verwendet) davon C14-Dating Feuerspuren deuteten darauf hin, dass diese Spuren ungefähr aus der Wikingerzeit stammen.[2]
Weitere Ausgrabungen im Jahr 2016 und anschließende Analysen ergaben, dass es in Point Rosée praktisch keine Wikinger- oder andere historische menschliche Präsenz gab.[1][2] Das Eisenerz schien mit ziemlicher Sicherheit natürlichen Ursprungs zu sein, die vermutete Feuerstelle war höchstwahrscheinlich nur ein Stein.[1] Die C14-Datierung deutet darauf hin, dass es im Mittelalter einmal ein Feuer gab, nicht dass es Menschen gab. Auch mögliche archäologische Spuren von 'Mauern' wurden auf völlig natürliche Formationen geschlossen.[1][2] Die Ausgrabungen am Point Rosée brachten somit außer einem weiteren Interesse an der Suche nach Wikingersiedlungen in Nordamerika überhaupt nichts.[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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