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EIN Preisband ist ein Buch für Schüler des 16. bis 19. Jahrhunderts, die in der Schule gute Leistungen erbracht haben.[1] Dieses im 16. Jahrhundert entstandene Phänomen drang bis ins 17. Jahrhundert ein Lateinschulen in den Niederlanden. In den Niederlanden verschwand es Mitte des 19. Jahrhunderts, aber in anderen Ländern, wie zum Beispiel in England, wurden Sekundarschüler mit bemerkenswert guten Noten bis weit ins 20.
Ein solches Buch wird als 'Einband' bezeichnet, weil es mit einer speziellen Bindung von Leder oder Pergament jetzt sofort supralibros, ein Stempel in Gold Blatt der Stadt oder Schule, die das Buch finanziert hat, wodurch es sich leicht von anderen Büchern unterscheidet. Manchmal wurde das Buch auch mit einer auffälligen Dekoration versehen. Ein geschriebenes oder gedrucktes Preis ein Blatt Papier angebracht, auf dem der Schulleiter oder ein anderer Würdenträger eine Begründung der Verleihung unterschrieben hat. Wenn ein solches Buch den Besitzer wechselte, wurde der Preis oft entfernt.
Vor 1800 war dieses Buch normalerweise ein Text aus der klassische Literatur, ob literarisch oder historisch, zum Beispiel aus Lucan, Virgil oder Pompeius Trogus. Auch echte Sprachlehrbücher wurden verteilt. Später erhielt der Schüler oft (erbaulich) Gedichte oder andere pädagogisch fundierte Hefte, wobei die Ausführung vereinfacht wurde. Manchmal bestand die Auszeichnung nur aus dem Wort „Speedwell“, das auf einem einfachen Kartondeckel gedruckt war. In Belgien, Frankreich und England waren Goldbandstempel der Schulen später der Standard. Seit etwa 1860 werden in den Niederlanden verliehene Preisbücher nur durch einen aufgeklebten Zettel mit dem Namen des Schülers und des Schuldirektors ausgezeichnet.
Die Preisverleihung war eine festliche Zusammenkunft in der Schule, bei der sich die ausgewählten Schüler in lateinischer Sprache bedanken mussten.
Literatur
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