WikiDer > Fortschrittliche Volkspartei
Das Fortschrittliche Volkspartei ist ein regelmäßig vorgeschlagener Zusammenschluss linker Parteien in den Niederlanden. Mitte der siebziger Jahre gab es eine ernsthafte Zusammenarbeit zwischen den progressive Parteien, Arbeiterpartei, Radikale der politischen Partei und Demokraten '66 die in einer Progressiven Volkspartei gipfeln sollte. Im Sinne einer fortschrittlichen Volkspartei wird nach wie vor über eine weitreichende Zusammenarbeit linker Parteien diskutiert.
Die Zusammenarbeit zwischen PvdA, PPR und D'66 führte zu einem Progressiver Akkord, ein gemeinsames Programm Wendepunkt '72 und ein Schattenkabinett geführt von Joop Den Uyl. Bei der Wahlen von '72 die Progressiven wurden die größte Formation, und sie wurden die führende Partei in der Kabinett Den Uyl.
1970 ergriff D'66 die Initiative zur Gründung einer Progressiven Volkspartei. Die PVP musste als neue Partei gegründet werden, nicht als Partnerschaft bestehender Parteien. Hans van Mierlo war ein starker Unterstützer. 1971 äußerte sich der PvdA-Kongress positiv dazu. André van der Louw und Anne Vondeling waren dafür und Joop den Uyl und Ed van Thijn waren dagegen. Die Idee einer Progressiven Volkspartei ging Hand in Hand mit der Idee, die Wahlsystem, nach britischem Vorbild: Es musste ein . geben Zweiparteiensystem eine progressive und eine konservative Partei aufstellen. Dann könnten entweder die Progressiven oder die Konservativen eine Regierung bilden. Zwischen 1971 und 1973 wurde innerhalb der Parteien über die neue Partei diskutiert: Als Zwischenformen wurden ein Bund, gemeinsame Fraktionen und Spaltungen sowie Doppelmitgliedschaften vorgeschlagen. Im gleichen Zeitraum, in dem die fortschrittlichen Parteien intensiv kooperierten, wurde es Christdemokratischer Appell App von den Konfessionsparteien gebildet. 1973 lehnte der PvdA-Kongress eine föderative Zusammenarbeit zwischen PvdA, PPR und D'66 endgültig ab. Die Partei wollte ihre sozialdemokratische Identität nicht für eine fortschrittliche Partei verwässern. Auch D'66, angeführt von Jan Terlouw, distanzierte sich in dieser Zeit von einer progressiven Zusammenarbeit.[1]
Nach wie vor wird regelmäßig eine weitreichende fortschrittliche Zusammenarbeit in Form einer Progressiven Volkspartei gefordert. 1994. tat Paul Kalmac ein solcher Aufruf folgte 2002 Klaas de Vries,[2] und im Jahr 2004 Job Cohen.[3] 2010 hat Xandra Schütte, Chefredakteurin von Der grüne Amsterdammer, in ihrem Magazin einen solchen Aufruf zum Zusammenschluss von PvdA, D66 und GrünLinks.[4]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Progressive Zusammenarbeit in den Niederlanden in den 1970er Jahren |
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Teilnehmer:Arbeiterpartei · Demokraten '66 · Radikale der politischen Partei · Pazifistische Sozialistische Partei |