WikiDer > Prosopographie
Das Prosopographie (ebenfalls Kollektive Biographie oder historische Soziographie) ist eine Teilstudie im Bereich der Geschichtsschreibung die gemeinsame Merkmale einer bestimmten sozialen Personengruppe beschreibt, wie Beruf, Einkommen, soziale Herkunft, Stellung, Wohnort. Im Gegensatz zur Biografie bezieht sie sich daher auf a Kollektivität von Personen. Der Begriff wurde zuerst wirklich entwickelt von Lawrence Stein.[1] Das Wort leitet sich von der Redewendung ab prosopöe aus der klassischen Rhetorik, eingeführt von Marcus Fabius Quintilianus, eine abwesende oder imaginäre Person darstellend - das "erschaffene Gesicht", wie der griechische Begriff andeutet - in Worten, als ob sie anwesend wäre.
Eine der ersten prosopographischen Arbeiten war die Prosopographia Imperii Romani, herausgegeben von P. von Rohden und Hermann Dessau, das ab 1897 in mehreren Bänden in Berlin erschienen ist und einen systematischen Überblick über die verschiedenen Mitglieder der herrschenden Klasse zur Zeit der Schulleiter in dem Römisches Reich.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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