WikiDer > Psychomotorische Fähigkeiten
Psychomotorische Fähigkeiten ist die bewusste Bewegung, die vom Gehirn gesteuert wird. Von dem Altgriechisch , psuchē (Seele) und Motorik bedeutet es frei übersetzt: die Verbindung von „Seele“ und „Bewegung“.
Psyche lenkt die Bewegung(en)
- beim Spielen a Musikinstrument die Bewegungsausführung muss im Einklang mit der Wirkung stehen, die der Solist erzielen möchte.
- es mit dem Augen Verfolgen von Bewegungen auf einem Bildschirm.
- Ballett oder ein anderer (einstudierter) Tanz, oder deutlicher, Akrobatik erfordert die bewusste Kontrolle manchmal komplexer Bewegungen.
Ein Neugeborenes kennt nur "automatische", reflexartige Bewegungen (z.B. Saugreflex) und "unfreiwillige" Bewegungen, wie das "Sparring". Durch Interaktion mit der Umwelt und durch neurologische Reifung der Kortex, kommt das Baby nach und nach zu kontrollierten Bewegungen, z. B. die Faust näher an den Augenabstand zu bringen. Siehe auch Greifverhalten bei Säuglingen. Da die Entwicklung psychomotorischer Fähigkeiten in einem sehr frühen Stadium beginnt, glauben manche Menschen, dass Verhaltensforscher dass es auch eine unabdingbare Voraussetzung für alles weitere Lernen ist.
Gegenstand
Psychomotorik kommt als Feld für in der höhere Bildungauch in der Ausbildung von Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Psychomotoriktherapeuten, Logopäden, Psychologen und Pädagogen, Kindergärtnerinnen, GymnastiklehrerReha-Ärzte. Folgende Themen werden unter anderem behandelt:
- Grobmotorik (Grundbewegungen, Gleichgewicht, Koordination,...)
- Feinmotorik: Schneiden, Fäden, Schrauben und vor allem Schreibmotorik.
- Erfahrung des eigenen Körpers in Zeit und Raum, hauptsächlich des eigenen Körperschema.
- Lateralisierung und Dominanz.
- die verschiedenen Entwicklungsphasen der (psycho-)motorischen Fähigkeiten.