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QuarkXPress
Quark-Logo

QuarkXPress ist ein Computerprogramm, das für die Produktion interaktiver, aber hauptsächlich für gedruckte und gedruckte Medien geschrieben wurde. QuarkXPress erstellt Layouts mit allen erforderlichen Typografien, Grafiken und anderen visuellen Elementen, die in jeder Art von Veröffentlichung verwendet werden. Das Programm wird in Büchern, Zeitschriften, Hochglanzblättern, Ordnern, Postern, Zeitungen, Katalogen verwendet. Mit zusätzlicher Unterstützung für E-Book, web und Handy, Mobiltelefon Systeme.

QuarkXPress kam 1987 auf den Markt, für Apple MacintoshComputer, und erst 1992 für Microsoft Windows (Version 3.1). Anfangs schien XPress in der Desktop-PublishingMarkt hat aufgrund des Wettbewerbserfolgs wenig Fuß gefasst Adobe PageMaker unter den Verlagen. Aber schon vor der Wende des Jahrzehnts vollzog sich ein rascher und revolutionärer Wandel. Von diesem Zeitpunkt an wechselten Grafikdesigner massiv vom Outsourcing zu Lithographen und Schriftsetzern hin zur Eigenproduktion mit Desktop Publishing. Quark hat damals eine Reihe wichtiger Neuerungen an der Software vorgenommen, wie zum Beispiel den Einsatz sogenannter XTensions. Dadurch können Software-Autoren von Drittanbietern die Funktionalität des Programms erweitern. In kurzer Zeit wurden zahlreiche XTensions geschrieben, sodass jeder Benutzer das Programm nach seinen eigenen Anwendungen zusammenstellen kann. Darüber hinaus war XPress schnell und einfach zu bedienen, so dass es de facto war der Standard für die Erstellung von Publikationen.

Im Jahr 1999 sah sich XPress der Konkurrenz von Adobe InDesign, der Nachfolger von Adobe PageMaker. Anfangs stellte InDesign keine Bedrohung für XPress dar, aber ab 2003 wechselten grafische Macintosh-Benutzer zu Apples neuem Betriebssystem: OS X. Die seit 2003 von Apple produzierte Hardware unterstützte keine älteren Betriebssysteme mehr. InDesign war bereits für OS X komplett neu geschrieben worden, bei XPress war dies jedoch nicht der Fall, da Quark sich zunehmend auf die IntelMarkt (Windows). Infolgedessen verabschiedeten sich viele Mac-Benutzer von XPress und wechselten zu InDesign. Ab Version 6 (2004) ist XPress für OS X (macOS) verfügbar. Das Programm behielt zwar einen beachtlichen Marktanteil, aber der Erfolg der 90er Jahre ist noch nicht erreicht.

2011 gewann XPress den Grand Prix (Macworld Award) als Gewinner der Wahl zum Produkt des Jahres Seit 2015 wird XPress jedes Jahr mit einem neuen Release ausgeliefert. Dann wurde auch die Versionsnummerierung auf das entsprechende Jahr geändert: Nach XPress 10 erschien XPress 2015.