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R.U.R.
Für das niederländische Fernsehprogramm siehe RUR.
Eine Szene aus dem Stück, in der ein Mann von einem Roboter angegriffen wird.

Es abspielenR.U.R. (Rossums Universal Robots) von Karel Čapek wurde 1920 geschrieben und am 25. Januar 1921 uraufgeführt. Das Stück ist bekannt für das Wort „Roboterin die Welt setzen. „Roboter“ ist abgeleitet von der Tschechisch Wort "Robota", was langweilige Arbeit, Mühsal und Knechtschaft bedeutet. Ein „Robotnik“ ist ein Bauer oder Leibeigener.

Übrigens ähneln doapeks Roboter nicht dem, was wir heute unter Robotern verstehen: Heute würden wir sie eher als Ergebnis genetischer Manipulation bezeichnen. Čapek spricht von „Knetmaschinen“ und „Gefäßen“, die eine chemische Substanz herstellen, die mittels Druckmaschinen zu einem menschenähnlichen Wesen geformt wird. Auf der Bühne sehen sie aus wie normale Menschen, eine Selbstverständlichkeit, die auch genutzt wird.

In fast allen (Populärwissenschaften) Abhandlungen über Roboter werden dem Stück R.U.R. referenziert. Am 17. November 1933 wurde die N.I.R. eine Hörspieladaption in der Übersetzung von Regisseur Gust De Muynck. Das einzige Mal, dass es in den Niederlanden als Theaterstück aufgeführt wurde, war am 22. November 1957. Dies war anlässlich des 48. Todestages des Utrechter Studententheaterverbandes. Die Unvertrautheit in den Niederlanden wurde im Vorwort zum Begleitheft treffend illustriert: "Dass "RUR" des Tschechen Karel Capek in den Niederlanden völlig unbekannt geblieben ist, lässt sich nicht besser belegen als daran, dass das Theaterrechtebüro der SEBA der Existenz war sich dieses Stück nicht bewusst." Es wurde mehrmals in England in die Regale gestellt und englische Übersetzungen sind in gedruckter Form erhältlich.

Inhalt

R.U.R. findet auf einer Insel statt, auf der sich Rossums Universal Robot Factories befinden. Es ist ein erfolgreiches Geschäft. Roboter sind billig zu kaufen und zu warten, essen alles und tun, was sie tun sollen. Infolgedessen arbeiten bereits viele Hunderttausende von Robotern in Fabriken, Büros und beim Militär auf der ganzen Welt.

Zu Beginn des Stücks kommt Helena Glory auf der Insel an. Sie ist die Tochter von Präsident Glory, dem Chef von R.U.R. und tut den Robotern leid. Sie will sie „befreien“. Sie wird vom (männlichen) Vorstand begrüßt und am Ende des ersten Aktes aus mysteriösen Gründen vom Direktor vorgeschlagen, dem sie zustimmt.

Der zweite Teil des Stücks spielt fünf Jahre später. Die Roboter haben revoltiert und belagern Rossums Management, das sich in Helenas Quartier verschanzt hat. Wie sich herausstellt, hat es Helena durch ihren Charme geschafft, Roboter mit menschlicheren Zügen zu produzieren. Diese wurden natürlich prompt mit ihrem Sklavendasein unzufrieden und schlossen sich zusammen.Wir begleiten diese kleine Gruppe durch die Belagerung. Inzwischen erreicht sie die Nachricht, dass es in Europa Situationen gibt: Die Roboter scheinen dort Probleme zu machen. Sie wollen Helena die böse Realität vorenthalten, was natürlich zu den nötigen komischen Situationen führt. Am Ende werden alle (außer Sichtweite, es bleibt ordentlich) von den Robotern getötet. Ein Mensch bleibt: Der Fabrikarbeiter Alquist, der einzige Mensch, der auch selbst etwas Sichtbares produziert hat und damit in den Augen der Roboter ihnen ebenbürtig ist.

In der letzten Szene wird die gesamte Menschheit außer Alquist getötet. Die Roboter können sich jedoch nicht reproduzieren (das Geheimnis dafür wurde von Helena zerstört) und bitten Alquist um Hilfe, bevor sie aussterben. Da Alquist kein Wissenschaftler ist, funktioniert dies nicht. Das Spiel endet, als sich zwei der auf Helenas Wunsch modifizierten Roboter (Helena und Primus) als verliebt herausstellen und sich als Adam und Eva zurückziehen. Was als nächstes passiert und ob sie sich auch reproduzieren können, wird nicht gesagt.