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RISMAN

Das RISMANMethode ist eine Methode für Risikoanalyse und Risikomanagement bei Projekten. Diese Methode wurde zwischen 1992 und 1999 in Zusammenarbeit zwischen RWS Bauservice, NS Railinfrabeheer, Twynstra Gudde, Tu Delft und Stadtwerke Rotterdam.[1] Die Methode kann auch auf Programme angewendet werden und Organisationen. Die Methode wird häufig bei Bau- und Infrastrukturprojekten eingesetzt. Diese Projekte zeichnen sich durch hohe Komplexität, viele Stakeholder mit divergierenden Interessen und Unsicherheit über Kosten und Vorlaufzeiten durch due Planung Verfahren. Die Methode wird von der Wissensplattform CROW verwaltet.

Der Prozess

Nach einer Initiale Risikoanalyse ist die RISMAN-Methode a zyklisch Prozess, der dem ähnelt Demings Qualitätszirkel:

Der Ablauf der RISMAN-Methode
  1. Risikoanalyse: eine risikoanalyse ist eine zustandsbeschreibung zu projektbeginn mit einer abschätzung der integralen risiken.
  2. Kontrollmaßnahmen: für die Hauptsache Risiken Es werden Kontrollmaßnahmen festgelegt, um das Eintreten der Risiken zu verhindern oder die Wirkung der Maßnahme zu reduzieren.
  3. Ausführen: das Projektmanager stellt sicher, dass die ausgewählten Kontrollmaßnahmen umgesetzt werden.
  4. Zu bewerten: Es wird regelmäßig überprüft, ob die Kontrollmaßnahmen noch die gewünschte Wirkung zeigen.
  5. Aktualisieren: nach der bewertung werden die identifizierten risiken und die ergriffenen kontrollmaßnahmen aktualisiert, so dass immer die größten aktuellen risiken bewältigt werden.

Annahmen

Die Hauptprinzipien der RISMAN-Methode sind:

  • Das Risikomanagement knüpft an das Projektmanagement an. Dies bedeutet, dass das Risikomanagement so nah wie möglich an der Arbeitsweise des Projekts ist. Die Berichterstattung über Risiken und die ergriffenen Kontrollmaßnahmen erfolgt auf gleicher Ebene und zeitgleich mit der Berichterstattung über die damit verbundenen Kontrollaspekte, beispielsweise in den Fortschrittsberichten. Die Identifizierung neuer Risiken sowie die Einrichtung und Überwachung von Kontrollmaßnahmen ist Teil des Projektmanagements.
  • Risikomanagement folgt Kontrolle. Dies bedeutet, dass die Verantwortung für ein Risiko dort liegt, wo auch die Verantwortung für die Arbeit liegt, auf die sich das Risiko bezieht.
  • Risikomanagement gehört allen. Das bedeutet, dass alle Projektbeteiligten selbst für die Durchführung des Risikomanagements verantwortlich sind. Das Risikomanagement kann daher nicht vollständig an eine externe Partei ausgelagert werden. Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Projektabwicklung, damit die Mitarbeiter seinen Nutzen und seine Notwendigkeit verstehen.[2]

Integrales Bild

Bei der RISMAN-Methode wird ein Projekt aus sieben verschiedenen Blickwinkeln betrachtet, die zusammen ein ganzheitliches Bild der Risiken eines Projekts ergeben. Diese Perspektiven sind:

  1. Politik/administrativ
  2. finanziell-wirtschaftlich
  3. legal/legal
  4. technisch
  5. organisatorisch
  6. geografisch/räumlich
  7. Sozial

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