WikiDer > Radbid von Trier

Radbod van Trier

Radbod oder Ratbod (gestorben 915) war Erzbischof von Trier von 883 bis zu seinem Tod. Unter den letzten Karolinger er hat viele Vorteile durchgesetzt und geformt Erzdiözese Trier zu einer der mächtigsten Institutionen in Deutschland zu werden.

Im Jahr 898 erhielt Radbod die volle Immunität für das gesamte bischöfliche Territorium Zwentibold. Er erhielt von Ludwig IV. das Kind der Bezirk und die Stadt Triersowie das Recht auf a Münze und Einstellung Zollabgaben. Von Karl der Einfache er erwarb das Recht auf freie Wahl für sein Bistum Trier. So erwuchs aus dem weltlichen Besitz der Trierer Bischöfe, der aus den wertvollen Schenkungen der Merovingen, ein weltliches Fürstentum.

Quellen

  • (und) Bernhardt, John W., Wanderkönigtum und königliche Klöster im frühmittelalterlichen Deutschland, c. 936–1075. Cambridge: Cambridge University Press, 1993.