WikiDer > Radialreifen

Radiaalband

EIN Radialreifen oder Stahlgürtelreifen ist ein Luftreifen für Fahrzeuge, die ihren Namen ihrer Konstruktion verdanken.

Konstruktion

Querschnitt eines Radialreifens: 1. das Stahlband in Längsrichtung. 2. die radialen Cordschichten. 3. den Wulstkern um den Reifen fest um den Rand liegen. 4. die Felge. 5. die Lauffläche. 6. die Seitenwand des Reifens. 7. die Ferse

Der Radialreifen (auch Stahlgürtelreifen genannt) hat im Gegensatz zu den bisher üblichen Diagonalband, eine andere Zusammensetzung hinsichtlich der Lagen, aus denen die Karkasse eines Reifens besteht: Beim Diagonalreifen verlaufen die Lagen schräg zur Fahrtrichtung, beim Radialreifen verlaufen die Lagen quer zur Fahrtrichtung unter der Lauffläche.

Aufgrund dieser Konstruktion ist der Radialreifen tatsächlich schwächer als der Diagonalreifen. Dies wird jedoch genutzt, um ein besseres Lenkverhalten und einen besseren Fahrbahnkontakt zu erreichen. Der Radialreifen verformt sich bei Kurvenfahrt viel stärker, so dass die Lauffläche einen besseren Kontakt zur Straße behält.

Um die Steifigkeit im Laufflächenbereich zu erhöhen, wurde ein zusätzlicher „Gürtel“ – meist aus Stahldrähten – unter die Lauffläche gelegt, der den Namen gibt Stahlgürtelreifen hat Fortschritte gemacht.

Anwendung

Der Radialreifen hat zunächst nur Personenkraftwagenist im Dienst. LKW's und Motorräder Schließlich haben sie wenig Verwendung für einen Reifen, der sich leicht verformt. Trotzdem sind diese Fahrzeuge mittlerweile fast ausnahmslos mit Radialreifen ausgestattet. Dies hat mit den Verbesserungen zu tun, die am Prinzip vorgenommen wurden. Ein Teil des "Verzugsproblems" wird auch durch das Aufbringen von mehr Cordlagen und einer höheren a Reifendruck.

Im Museum L'Aventure Michelin auf Französisch Clermont Ferrand diskutiert die Entwicklung und Anwendung dieses Reifentyps durch den Reifenhersteller Michelin.

Vergleich mit dem Diagonalband

Leistungen

  • Da sich die Cordschichten nicht kreuzen, weist der Radialreifen eine geringe innere Reibung auf und wird daher weniger heiß als der Diagonalreifen.
  • Ist natürlich stabil
  • Komfortabler durch weichere Wangen
  • Das harte Profil wird auch weniger heiß und verschleißt weniger
  • Das Rollwiderstand ist niedriger und damit auch die Kraftstoffverbrauch

Nachteile

  • Das harte Profil verursacht mehr Lärm
  • Kleine Unebenheiten werden durch das Stahlband weniger gut verarbeitet
  • Die weichen Wangen sind anfällig, besonders bei schweren Fahrzeugen, die regelmäßig „einen Bordstein auffahren“, wie z Stadtbusse. Dafür stehen jedoch Reifen mit verstärkten Seitenwänden zur Verfügung.

Erwähnungen