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Radulf van der Beeke

Radulf van der Beeke (Breda, 2. Hälfte 14. Jahrhundert – Tongeren, 3. November1403) war mal Decke von dem Kapitel von Unsere Liebe Frau von Tongeren. Er war ein Literat und Spezialist für die Römische Liturgie, sowie ein Lehrer in der Priorat Corsendonck. Er war ein Jahr alt Rektor des Universität zu Köln.[1]

Andere Namen

  • Radulf van Breda
  • Radulf oder Roland van Tongeren
  • Latein: Radulphus de Rivo

Lebenszyklus

Radulf wurde geboren in Breda, in dem Herzogtum Brabant. Dies muss in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts stattgefunden haben. Sein Bruder Lambert war Pfarrer von Große Zundert und 2 Cousinen arbeiteten für die Fürstbischof von Lüttich.

Radulf hat studiert Theologie im Rom. Er würde unterrichten Altgriechisch habe von Simon Atumanos, später Erzbischof von Theben. Ab 1372 arbeitete er als Kanon im Fürstbistum Lüttich, genauer gesagt im Kapitel von Unsere liebe Frau von Tongeren. 1381 wurde Radulf zum Dekan des Kapitels befördert, eine Position, die er für den Rest seines Lebens innehatte. Er war jedoch viele Male in Tongeren abwesend.

Von 1382 bis 1383 hielt sich Radulf wieder in Rom auf. Er kehrte mit Notizen zu alten Schriften und einigen seltenen Büchern zurück. Er besaß einen originalen altgriechischen Text des Neues Testament, davon später Erasmus würde benutzen. Von 1396 bis 1399 studierte er an der Universität zu Köln. Dort war er sogar 1 Jahr (1397) Rektor. Schließlich erwarb er die Diplome von Meister in dem freie Künste (Künstlerin), Arzt Jurist und wenig später Arzt kanonisches Recht (1399). Er arbeitete kurzzeitig am kirchlichen Hof zu Köln (1398). Danach kehrte er nach Tongeren zurück. Er lehrte die Priorat Corsendonck im Herzogtum Brabant. Er reorganisierte das Kapitel Tongeren und forderte von allen kirchliche Disziplin. Er konnte es nicht ertragen, das Lesen der Gezeiten zu vernachlässigen. Es wurden Notizen seiner Hand gefunden.

Radulf starb 1403 in Tongeren. Er wurde im Kloster Unserer Lieben Frau in der Nähe der Allerheiligenkapelle beigesetzt. Sein Testament enthielt Handschriftenspenden an mehrere Kapitel des Fürstbistums Lüttich.

Arbeiten

Radulf schrieb mehrere Werke und sammelte Manuskripte und Bücher. Er war Kirchenanwalt und Chronist. Sein bekanntestes Werk ist das Historia Episcoporum Leodiensium, oder die Geschichte der Bischöfe von Lüttich. Dieses Werk wurde später nach der Erfindung des Buchdrucks viele Male nachgedruckt. Andere Arbeiten beschäftigten sich mit dem römisch Liturgie, einschließlich Gezeitengebete, Psalmen und Kirchenkalender. Er schrieb auch ein Altgriechisch Grammatik.