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EIN Rassel ist ein stück Spielzeuge für Babys ab etwa drei Monaten. Es ist ein hohler Gegenstand, der eine oder mehrere Kugeln enthält und das Schütteln erzeugt Geräusche.
Rasseln sind rhythmische Musikinstrumente für die hoffnungsvoll-amerikanische Ureinwohner.
Geschichte
Rasseln werden weltweit verwendet. Die genaue Herkunft der Rassel ist unbekannt. Über die Funktion des Objekts scheint weitgehend Einigkeit zu bestehen, nämlich die Verwendung der Rassel als Kultinstrument in dem Vertrauen oder Aberglaube.[1] Die ältesten Exemplare stammen sogar aus der Vorgeschichte. Manche sehen den Ursprung der heutigen Rassel im altägyptischen Kultinstrument, der sisrum.[1] Andere sehen den Ursprung in den im genannten Schüttelinstrumenten Altes Testament.[1]
Die Rassel ist ein jahrtausendealtes Spielzeug. Im Laufe der Jahrhunderte wurden Rasseln aus verschiedenen Materialien hergestellt. Bis ins 12. Jahrhundert meist aus Keramik. Zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert wurden die meisten Rasselbälle von Keramik Metallrasseln werden auch nach dem 15. Jahrhundert hergestellt. Seit dem 16. Jahrhundert wurden auch Knochen- und Holzrasseln populär. Manchmal hatten diese Rasseln auch eine Beißfunktion.
Seit dem 16. Jahrhundert galten Rasseln als Schutzmittel für kleine Kinder vor Krankheiten und Unglück. Der Schnickschnack auf einer Rassel war ein Mittel, um die bösen Geister zu verscheuchen. Rasseln im sechzehnten Jahrhundert werden oft mit den Granatapfel.[2] Der Granatapfel wird aufgrund seiner Fülle an Samen oft als Fruchtbarkeitssymbol angesehen und bildet beim Austrocknen des Granatapfels auch eine natürliche Rassel. An den Enden der Rassel war oft ein Beißblock von Halbedelstein als schützend Amulett und als Beißblock für zahnende Kinder. Manchmal befand sich am Ende der Rassel ein Wolfszahn, dem auch ein Schutzwert zugeschrieben wurde und der auch die Kraft des Wolfes auf das Kind übertragen würde.[2] Nur wenige Rasseln aus dem 16. Jahrhundert sind erhalten, ihre Form ist jedoch aus verschiedenen niederländischen Kinderporträts bekannt.
Auffallend ist die Ähnlichkeit zwischen den Rasseln des 17. Jahrhunderts und den silbernen Ziertürmen (hebr.: Rimonym, Granatäpfel), die die Holzgriffe der jüdischen Gesetzesrollen (Tora) zieren.[1] Die ältesten bekannten Beispiele stammen aus dem 15. Jahrhundert und befinden sich in der Kathedrale von Palma de Mallorca. Obwohl nicht bekannt ist, ob Ziertürme nach Rasseln geformt wurden, scheint eine gemeinsame Grundlage im Granatapfel zu liegen. Als eines der ältesten Symbole erfüllt der Granatapfel eine wichtige Funktion in der jüdischen Tradition. Der Ursprung davon findet sich in der Bibel in Exodus 28, das die Vorschriften über die Kleidung der Priester beschreibt. So mussten die Säume der Obergewänder der jüdischen Priester mit Granatapfelstickereien gefüllt werden, dazwischen goldene Glocken, deren Klang den Priester vor dem Tod beim Betreten des jüdischen Heiligtums (der Stiftshütte, später des Tempels) schützen sollte. Viele Rasseln, wie zum Beispiel antike Bronzen, haben die Form eines Granatapfels.[3] Ab dem 17. Jahrhundert wurde auch in Holland eine andere Rasselart gefunden. In dieser Zeit wurde zwischen den wohlhabenderen Bürgern bei einer beabsichtigten Heirat zunehmend eine besondere Münze oder eine Hochzeitsmedaille übergeben. Wenn aus dieser Ehe ein Kind geboren wurde, wurde diese Münze manchmal mit Glocken versehen und so zu einer Rassel verarbeitet.[2] Dies setzt sich bis ins 18. Jahrhundert fort.
Ab dem Ende des 18. Jahrhunderts wird die Form der Rasseln zunehmend variiert, wobei auch die älteren Modelle beibehalten wurden. Zu dieser Zeit verloren die Menschen den Glauben an die magischen Kräfte der Rassel. Mit dem Aufstieg der Chinoiserie Es gab auch diverse Rasseln in Form von Pagoden und Regenschirme hergestellt.[2]Im 19. Jahrhundert wurde die Idee der traditionellen Rasselformen zunehmend aufgegeben. Aus dieser Zeit sind zum Beispiel Rasseln in Form eines Heißluftballons und eine Karikatur Napoleons bekannt.[2]
Die Rassel hat sich mit dem Aufkommen von Kunststoff im 20. Jahrhundert zu ihrer heutigen Form entwickelt.
Fotos
- Rasseln

Kürbis rasseln ab Kenia aus Sammlung Tropenmuseum

Antilopenhornrassel aus Sammlung Tropenmuseum

Korbgeflecht raus Sambia aus Sammlung Tropenmuseum

Silberne Babyrassel mit chinesischen Schriftzeichen (1915) aus Sammlung Tropenmuseum
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Rassel in Form eines wandelnden Löwen aus dem Jahr 1760 oder eine Neufassung aus dem 19. Jahrhundert, aus Sammlung Zuiderzeemuseum

Rassel in Form einer Meerjungfrau aus der Kollektion Zuiderzeemuseum
Externer Link
Digitale Sammlung Niederländische Rasseln
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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