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EIN seltsam ist ein Sichtschrank mit runden Löchern, in dem sich Lupen befinden. In dem Mittelalter man könnte mittels des rarekiek op Messegelände schaue Schlachten und Prominente gegen eine Gebühr an. Der Fairman selbst wurde auch rarekiek genannt. Er trug die Sichtbox auf dem Rücken und reiste quer durchs Land.
Es Museum Henriette Polak Museum im Zutphen hat noch einige seltene Gegenstände in seinem Besitz.
Das Seltsame als Inspirationsquelle
Kinder machen manchmal Dioramen aus alten Schuhkartons mit Guckloch und bedeckt mit durchscheinendem, farbigem Papier, die wie ein Spinner aussehen. Optional können die Boxen von innen mit kleinen Lichtern auf Batterien beleuchtet werden.
Auch einige Künstler ließen sich von dem seltenen Look inspirieren. So hergestellt im Jahr 1936 Wim Sonneveld Furore machte er mit seiner eigenen Kompanie De Rarekiek, an der auch der Kritiker Huub Jansen mitwirkte. Kees Brusse und Rich de Gooyer hatte Erfolg im Radio mit Kobus Rarekiek, und drs. p porträtiert den Künstler Jurriaans als die seltene Person in seinem Gedicht his Hingucker, meine Damen!.
Das Künstler Elly Overberg fertigte 1995 drei Dioramen an, die Himmel, Hölle und Erde darstellen (siehe Bild). Außen sind sie reich bemalt mit mehr oder weniger allegorischen Darstellungen. Hinter dem Guckloch liegt in Form eines Auges die imaginäre Welt von Himmel, Hölle und Erde.
Das Seltsame als Markenzeichen
Heute verwenden verschiedene Unternehmen den Namen "rarekiek", aber es wird vermutet, dass der Name Rarekiek zuerst als Handelsmarke von einer 1986 eröffneten Kunstgalerie im ehemaligen Postamt der of Borkulose Kirchendorf Gelselaar wurde gegründet. Als besondere Attraktion hing seit vielen Jahren ein beleuchtetes Diorama im Fenster, das regelmäßig eine andere Aufführung beinhaltet. In der Anfangszeit wurde bei der Ankündigung der Ausstellungen immer ein Original Rarekiekman gezeigt, gezeichnet von Kees Hamers (siehe Bild)
1996 zog die Galerie nach Delden. Ab 2006 ist diese Kunstgalerie jedoch nur noch als Internetgalerie zu finden.
Wie das Fernsehen ist das Internet eigentlich eine moderne Variante und ein zeitgenössisches Beispiel für die Verrücktheit von gestern.