WikiDer > Rashomon-Effekt
Es Rashomon-Effekt ist die Wirkung der Subjektivität der Wahrnehmung in Erinnerungen. Der Effekt ist, dass, wenn verschiedenen Zeugen des gleichen Ereignisses erzählt wird, was sie gesehen haben, sie oft ganz unterschiedliche – aber ebenso plausible – Geschichten erzählen.[1]
Der Effekt ist nach dem Film benannt rashomon (1950) von japanischem Regisseur Akira Kurosawa, in dem vier Zeugen desselben Verbrechens jeweils ihre eigene Version der Geschichte erzählen. Jede Version widerspricht den anderen Versionen in einer Reihe von Punkten.
Weiterlesen
- (und) W. D. Roth und J. D. Mehta (2002), Der Rashomon-Effekt. Kombination positivistischer und interpretivistischer Ansätze bei der Analyse umstrittener Ereignisse, in: Soziologische Methoden & Forschung, Vol. 2, No. 31 2, Nov. 2002, pp. 131-173
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|