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Redger

EIN Retter war ein lokaler Verwalter in der Provinz Groningen, besonders in Hunsingo und fünflgo, der bis 1795 als Landrichter und Notar aufgetreten. Das Wort leitet sich von der . ab Altfriesischredjeva, redgeva oder redia, dieser 'Berater' (lateinisch: Konsul) berechnet.[1] In dem Mittelalter die Retter bildeten gemeinsam die Regierung; ihre Funktion war daher vergleichbar mit der Stadträte oder Lebensmittelgeschäfte in den Städten. In dem westliches Viertel sprach mit über Kükenmann.

Ursprünglich wurden die Retter oder Richter unter den Grundbesitzern ausgewählt. Der Retter haftete für das von ihm gefällte Urteil und dessen Vollstreckung, so dass er über ausreichenden Besitz und Verwandte verfügen musste. Spätestens seit dem 14. Jahrhundert ist das Amt den Besitzern einer begrenzten Anzahl größerer Höfe oder edle Herren, der seit langem berechtigt war, an der Regierung des Landes mitzuwirken. Der Bereich, in dem der Retter tätig war (de Gerichtssitz) wurde unterteilt in Runden. Größere Gerichte wurden unterteilt in Eden, die jeweils eine Handvoll Runden enthalten. Das Richteramt wechselte zwischen den Runden und innerhalb jedes Eids, so dass ein edler Herr manchmal nur einmal in Jahrzehnten an der Reihe war. Dieses Rotationssystem wurde in Krallenbücher. Um Risiken zu streuen und ihren Einfluss zu erhöhen, versuchten Großgrundbesitzer oft in mehreren Runden aktiv zu werden. Die Begünstigten hatten auch ein finanzielles Interesse an ihrem Amt, da sie daraus Einkünfte erwirtschafteten. Der Besitz von Adligen verschaffte den Besitzern auch politischen Einfluss und ein Mitspracherecht in wasserwirtschaftlichen Angelegenheiten und kirchlichen Ämtern. Aus diesem Grund wurden nicht wenige Adlige von den Adelsfamilien aufgekauft, die im Gerichtssaal, der Wasserkammerabteilung oder der kirchlichen Sammlung oft die Mehrheit der Stimmen erhielten. Als ein Besitzer alle Adligen besaß, kam das Rotationssystem zum Erliegen. Wir sprechen von a Stehen Gerichtssitz.

Um das Amt ausüben zu können, mussten die Eigentümer über ausreichende Rechtskenntnisse verfügen. Im 17. und 18. Jahrhundert wurden daher häufig Rechtsanwälte hinzugezogen, die konstituierte Richter erwähnt wurden. Streitigkeiten zwischen Gerichten und Verfahrensfragen wurden durch lange oder Richter.

Ähnliche Arrangements gab es im Mittelalter in ook Friesland und Ostfriesland, aber dort wichen sie im 16. Jahrhundert einem einheitlicheren System, das von oben geregelt wurde.

Siehe auch

Externer Link

  • lesen von Redmer Alma: 'Die Bedeutung der Ommelander Jonkers im Mittelalter in Winsum' (1996)