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Reinildis
Reinildis von der Meister von Elsloo in dem St. Lambert-Kirche zu stöhnen

Reinildis von Saintes (condacum, die entweder mit der zeitgenössischen Condé-sur-l'Escaut oder Kontich, ca. 630 - Saint Rendelde (Sanctas oder Saintes) ca. 700).

Das Leben der Heiligen von Reinildis von Saintes, de Vita sanctae Reinildis, wurde zwischen 1048-1051 aufgezeichnet von Hugo van Lobbes (nach Van Droogenbroeck). Er präsentiert sie als Tochter eines bedeutenden Hausheiligen der Abtei Lobbes, Amalberga von Maubeuge. Die Vaterschaft wird einem gewissen Herzog Witger von Lothringen zugeschrieben. Auch die Heiligen Gudul und Emertus sind Teil der Familie. Nach dieser Tradition schenkte Reinildis ihren Besitz an Saintes (niederländisch: Sint-Renelde) auf dem Abtei Lobbes. Sie soll auch ins Heilige Land gepilgert sein. Sie wurde im Dorf Saintes von Räubern enthauptet. Zwei Diener, die Heiligen Grimoaldus und Gondel, die nur zusammen bekannt sind Vita sanctae Reinildiswurden auch gefoltert.

Kult

  • In einer von Saintes abgerissenen Pfarrei Saint Renelde (at Halle) ist die Sainte-Reinildis geweihte Pfarrkirche. Dies ist möglicherweise der Ort, an dem die Folter des Heiligen stattfand.
  • Ihr Geburtsort condacum wird beides identifiziert mit Condé-sur-l'Escaut wie mit Kontich.
  • Attribut: Schwert (bezieht sich auf die Enthauptung). Alternative Darstellung: als Pilger verkleidet (bezogen auf ihre Reise ins Heilige Land).
  • Ihr Urlaub ist an 16. Juli.
  • Reinilde wird gegen eitrige Wunden und gegen Augenkrankheiten angerufen.

Textausgabe der Vita

Literatur

  • Van der Essen, L., 'Etude critique et littéraire sur les vitae des saints Mérovingiens', Recueil de travaux publiées par les membres des conferences d'histoire et de philologie 17 (Leuven 1907) 296-311.
  • Van Droogenbroeck, F. J., 'Pfalzgraf Wigerik van Lorraine, Inspirationsquelle für den legendären Grafen Witger in der Vita Gudilae', Eigene Reinigung und De Brabander 93 (2010) 113-136.
  • Van Droogenbroeck, F. J., 'Hugo van Lobbes (1033-1053), Autor der Vita Amalbergae viduae, Vita S. Reinildis und Vita S. Berlendis', Eigene Reinigung und De Brabander 94 (2011) 649-684.